Weinreise Pfalz

Aus Weinbruderschaft

Wechseln zu: Navigation, Suche

__NOTOC__

265px


Inhaltsverzeichnis

Weinland Pfalz... sonnig und nah

Das pfälzische Weinanbaugebiet, Ziel unserer diesjährigen Wein- und Kulturreise, liegt nur drei Autostunden von der Schweiz entfernt. Sicher scheint die Sonne auch anderswo. Doch kaum ein Landstrich wird so von ihr verwöhnt wie die Pfalz entlang der Deutschen Weinstrasse. 1800 Sonnenstunden sind hier an der Jahresordnung. Mutter Natur hat es äusserst gut gemeint mit der Pfalz und hat hier schon immer üppig aufgetischt. Geschützt von den Höhen des Pfälzerwaldes im Westen, begrenzt vom Rhein im Osten liegt eine der schönsten Landschaften Deutschlands, wo in einem mediterran anmutenden Klima im Frühjahr die Mandelbäume blühen und in den Gärten Feigen, Kiwis und Zitronen reifen. Lebensfreude und Genuss werden im Pfälzischen seit jeher gross geschrieben, und das kommt nicht nur daher, dass die südlichsten Wein-berge der Pfalz im Elsass liegen. Wein, Weinkultur und Lebensart gehören einfach zu Land und Leuten. So verwundert nicht, dass sich Römer und Reben hier schon seit Jahrtausenden wohl fühlten.

23 500 Hektaren misst das schier grenzenlose Rebenmeer am Haardrand, und damit ist die Pfalz das zweitgrösste Weinanbaugebiet Deutschlands. Die Pfälzer halten ihre Weinbautradition hoch, engstirnige Dogmatiker sind sie nie, Innovation und Kreativität werden gross geschrieben. Alte Rebsorten und neue Ideen, lautet das landestypische Kontrastprogramm bei vielen der rund 3000 Betriebe, welche hauptberuflich vom Weinbau leben. In den Rebgärten sind vor allem die klassischen Sorten auf dem Vormarsch, allen voran der Riesling, mit mehr als 20 Prozent der Anbaufläche unbestritten die Nummer eins. Dennoch ist mit den edlen Weiss- und Grauburgundern und weiteren Sorten das Weisswein-Angebot wesentlich weiter gefächert. Nuancenreich präsentiert sich auch das Rotwein-Sortiment. Da gibt es neben anderen spritzig-frische Weissherbste von der Portugieser-Rebe, fruchtige Spätburgunder und, als jüngsten Trend, tiefdunkle Dornfelder, meist trocken ausgebaut, mit südländischer Farbe und Anmut.

Die Pfalz ist auch das Land der Superlativen. Hier gibt es den ältesten Wein und den ältesten Weingarten der Welt, hier wurde das höchste Mostgewicht aller Zeiten gemessen, hier gibt es die grösste Weinbruderschaft und in Bad Dürkheim steht das grösste Holzfass der Welt.

Lassen Sie uns diese interessante und reizvolle Landschaft gemeinsam entdecken und kennen lernen.

REISEPROGRAMM

Donnerstag, 25. Mai 2006 (Auffahrt)

06:00 h Besammlung auf dem Parkplatz der Müller Martini in Zofingen. Von hier führt uns der Reisecar via Basel Richtung Norden. Nach einem Kaffeehalt unterwegs geht die Fahrt weiter über Iffezheim, Lauterbourg (F) und Kandel (D), in die südliche Pfalz. Vorbei an Edenkoben und Maikammer erreichen wir St. Martin. Hier in einem der schönsten Weindörfer Deutschlands werden wir nach einer Weinprobe im Weingut Altes Schlösschen im Hotel-Restaurant St. Martiner Castell zum Mittagessen erwartet. Nach dem Essen haben wir Gelegenheit das malerische St. Martin zu Fuss zu erkunden. Anschliessend erreichen wir nach einer kurzen Fahrt unser Reiseziel Bad Dürkheim, wo wir für die nächsten 3 Nächte im Kurpark-Hotel untergebracht sind. Das moderne, komfortable Vier-Sterne-Haus liegt direkt am Kurgarten. (Das Hotel verfügt über eine grosszügige Badelandschaft VITALIS, zu dieser haben Sie zweimal täglich freien Eintritt, Badezeug nicht vergessen.) Nach dem Zimmerbezug treffen wir uns zum Apéro und anschliessenden Nachtessen im Hotel-Restaurant.

Freitag, 26. Mai 2006

Heute besuchen wir zuerst das Hambacher Schloss "die Wiege der deutschen Demokratie". Nach einer Besichtigung mit Führung, werden wir am Fusse des Schlosses in der Burgschänke Rittersberg das Mittagessen einnehmen. Danach geht die Fahrt weiter nach Deidesheim wo wir im renommierten Weingut Dr. Deinhard zu einer Weinprobe erwartet werden. Anschliessend Rückfahrt ins Hotel. Der Abend steht dann zur freien, individuellen Verfügung. Bad Dürkheim bietet viele Sehenswürdigkeiten und Gelegenheiten einen vergnüglichen, kurzweiligen Abend zu verbringen. Wer will, kann im Kurpark ein Tänzchen wagen, sich im Thermalbad entspannen oder in der Spielbank sein Glück versuchen und nachher im Dürkheimer Riesenfass einen Schlummertrunk geniessen.

Samstag, 27. Mai 2006

Das heutige Programm beginnt mit einer Weinprobe im Weingut Lucashof in Forst. Danach fahren wir nach Speyer zum Besuch der alten Dom- und Kaiserstadt. Im Restaurant Kutscherhaus werden wir gemeinsam zu Mittag essen. Im Anschluss lernen wir auf einer (fakultativen) Stadtführung "2000 Jahre Speyer - lebendige Geschichte" rund um den Dom, mit Besuch des Altpörtels und des Judenhofs mit Mikwe, die Sehenswürdigkei-ten Speyers kennen. Die Innenbesichtigung des Domes mit dem Grab von Rudolfs von Habsburg ist nachher noch auf eigene Initiative möglich. Rückfahrt ins Hotel. Am Abend ein weiterer Höhepunkt: Das Nachtessen mit vorgängiger Weinprobe im Weingut Zumstein in Bad Dürkheim.

Sonntag, 28. Mai 2006

Der letzte Tag unserer Reise beginnt ebenfalls mit einer Weinprobe im Weingut Fitz-Ritter in Bad Dürkheim und einem anschliessenden kleinen Imbiss. Danach beginnt die Rückfahrt entlang der Deutschen Weinstrasse bis Schweigen-Rechenbach. Nach einem kurzen Aufenthalt am Deutschen Weintor, Weiterreise durch das Elsass via Wissembourg, Lauterbourg und Sélestat. Über Sasbach (D) erreichen wir Ihringen am Kaiserstuhl, wo wir als letzten Höhepunkt in Bräutigams Weinstube das Abendessen einnehmen werden. Anschliessend geht es auf direktem Wege zurück in die Schweiz, wo wir ungefähr um 22:00 h in Zofingen eintreffen werden.

Rückblick

Rückblick Reise in die Pfalz - Die Pfalz - ein Buch mit sieben Siegeln?

214px 231px

Die gekonnte Reiseleitung unter der Aegide von Willi Spürgin und Hansruedi Moor


Wo liegt eigentlich die "Pfalz"?

Stirnerunzelnd, fragend die Antwort: "In Deutschland?" Geografisch ist diese Region für einige Durchschnittsbürger etwas schwierig zuzuordnen. Vom sehr erfolgreichen Weinbau in der Pfalz hatten wohl die wenigsten schon gehört. Deutschland ist für Schweizer ja auch kein klassisches Weinland und keinesfalls vergleichbar mit Frankreich, Italien oder Spanien. Und ausgerechnet für diese Region wurde von der Weinbruderschaft St. Martin zu Zofingen eine Kultur- und Weinreise ausgeschrieben?

Die anfängliche Skepsis wich augenblicklich nach dem Studieren des Programms. Insbesondere weil Stubenmeister Willi Spürgin mit seiner Gattin Gisela und Kellermeister Hansruedi Moor mit seiner Gattin Vreni veritable Garanten für eine gute Sache sind! Und so kam es, dass an die fünfzig Weinfreunde ein Abenteuer starteten, welches wie ein bunter Blumenstrauss, voll von positiven Überraschungen war. Doch alles der Reihe nach - ich lade Sie, liebe Leser, gerne zum "Nachschwelgen" ein!

250px ter">250px


St. Martin in der Pfalz

Die Pfalz ist der grösste deutsche Rebgarten, ein 80 km langer Gürtel nördlich des Elsass und im Windschatten der Haardt gelegen. Eine gewundene Strasse, die Deutsche Weinstrasse, fängt am "Tor nach Deutschland" in Schweigen an und verläuft in nördlicher Richtung durch mehr Rebland und Weindörfer, als man sich überhaupt vorstellen kann (22'630 ha!). In St. Martin, einem der schönsten Dörfer an der Weinstrasse, erfahren wir echt romantische Idylle und unverfälschte Pfälzer Herzlichkeit! Gepflegte Riegelbauten mit Türmchen und Eckern, prächtige Adelssitze, Doppeltorbögen, hübsche Verkaufsläden prägen das Strassenbild und schmucke Gaststätten laden zum Verweilen ein. Im "Alten Schlösschen" der Familie Schneider geniessen wir die erste geführte Weinprobe. Launig und witzig der Referent, spritzig, rassig und elegant die verkosteten Weine. Eine erste Begegnung mit der Pfalz und ihren hervorragenden Rieslingweinen, welche der Region zu weltweitem Ruhm verholfen haben. Ein erster Höhepunkt.

250px 250px


Die Pfälzerweine

Doch die Palette der Weine ist bedeutend vielfältiger und reicht von Müller-Thurgau, Kerner, Morio-Muskat, Gewürztraminer, Chardonnay, Silvaner über Riesling, Weissburgunder, Grauburgunder, Spätburgunder, Regent, St. Laurent, Portugieser und Dornfelder. Riesling ist eindeutig die Hauptsorte und man sagt ihr nach, dass die Zisterzienserinnen dieser Rebe das Weiterbestehen ermöglicht haben sollen. Sie zogen Wein in Holzfasskellern und trugen zu erstem Ruhm des Rieslings bei. Den Namen "Riesling" hat die Rebsorte scheinbar seinem dunklen Holz zu verdanken, welches wie gerusst anmutet, also Russling, der später Riesling genannt wurde. Guter Riesling ist fruchtig fein in der Nase, spritzig elegant im Mund, körperreich und sehr lang im Abgang. Die Weine werden gemäss Weinbaugesetz in Deutschland in neun verschiedene Qualitätsstufen unterteilt und für einfachere von Tafelwein, Landwein und Q.b.A. (Qualitätswein bestimmter Anbaugebiete), zu den Qualitätsweinen wie Kabinett, Spätlese, Auslese, Trockenbeerenauslese bis Eiswein in allen Facetten ausgebaut, die Palette ist sehr vielfältig und reich an Nuancen.1971 wurde mit dem neuen Deutschen Weinbaugesetz ein neues Lagenregister zusammengestellt, worin alle Einzellagen, Grosslagen, Bereiche und Anbaugebiete aufgeführt und genau definiert sind. Diese Neuordnung hatte für viele Winzer nicht nur Vorteile!


Bad Dürkheim

Liegt an der deutschen Weinstrasse, knapp 20 km westlich von Mannheim und Ludwigshafen. Anfangs 19. Jahrhundert gehörte das Solbad Dürkheim zum Königreich Bayern und die sieben Heilquellen gaben dem Ort 1904 den Namen Bad Dürkheim. Der Luftkurort im "grünen Rebenmeer" liegt in einer Region, welche eher wie das Burgund oder ein noch südlicher gelegenes Weingebiet anmutet. Nebst ausladenden Rebgärten und üppig blühenden Blumenbeeten, gibt es Feigenbäume, viele Edelkastanien, reichlich Mandelbäume, aber auch Kiwis, Melonen, Spargeln sollen hier bestens gedeihen. Im Kurgarten des Dorfes liegt das gepflegte ehrwürdige Kurparkhotel, wo die Gäste verwöhnt werden und die Vorzüge des Kurbetriebes mit grosszügigen Badelandschaften, einer sehr gepflegten Tafel und dem Spielcasino Abwechslung bieten. Ausgedehnte gemächliche Spaziergänge im schönen Ort helfen mit, problemlos die Seele baumeln zu lassen! Im Dürkheimer Riesenfass, welches einen Durchmesser von 13,50m ein Volumen von ca. 1.700.000 Litern aufweist, notabene dem grössten je gebauten Fass der Welt, rundeten einige Weinfreunde den Abend in gemütlicher Stimmung mit einem Schlummertrunk ab.

352px 250px


Hambacher Schloss

Regentropfen, tief hängende Wolken und eine frische Brise empfingen uns im Schlosspark des Hambacher Schlosses, der "Wiege der deutschen Demokratie". Es war für uns sehr lehrreich die Sehenswürdigkeiten mittels fachkundiger Führung näher gebracht zu bekommen. Der Guide untermalte mit vielen historischen Hintergründen die geschichtlichen Begebenheiten, listete Jahreszahlen auf, nannte die wichtigsten Vorkommnisse in den Kämpfen zwischen Franzosen und Deutschen, kurz er erläuterte einen beachtlichen Teil der neueren Deutschen Geschichte - laut, schnell, deutlich (man bemerke, er hatte gleichentags noch elf weitere Gruppen zu führen!) und zeigte uns sehr interessante Reminiszenzen wie auch das Original der allerersten deutschen Flagge, dem Freiheitssymbol in "Schwarz-Rot-Gold". Das Hambacher Schloss scheint übrigens ein sehr beliebtes Ausflugsziel für viele zu sein, war doch der Besucherandrang gross - oder lag es wohl am garstigen Frühlingswetter? Das anschliessende köstliche Mittagessen in der Burgschänke Rittersberg liess die wohlige Seite der guten Stube auf dem Schlossberg aufkommen.

250px 250px 250px


Weingut Dr. Deinhard in Deidesheim

Herr Bauer, seit 30 Jahren Verwalter des Weingutes Dr. Deinhard, zeigte uns mit Stolz seine Spitzenweine. Nach einem spannenden Kellerbesuch erklärte er uns die Bodenbeschaffenheiten in der Pfalz, welche von Sandstein, über Basalt, Löss, Lehm und tertiären Muschelkalk reichen. Seinen Ausführungen zufolge sind die Gesteinsverwitterungsböden der idealste Untergrund für Spitzen-Rieslingweine. Es ist denn nicht weiter erstaunlich, dass aus seinem Keller hevorragende Rieslinge wie das "Forster Ungeheuer", der "Deidesheimer Gottesacker" oder der "Deidesheimer Paradiesgarten" sich in wunderschönster Robe zeigen. Seine diversen Rotweine werden im grossen Holzfass ausgebaut, im "Stück" (1'200 Liter Inhalt) oder im "Doppelstück" mit 2'400 Litern, wie er uns erklärte. Diese Holzfässer seien ideal für den Weinausbau, ohne dass ein "Holzton" direkt an den Wein gegeben wird, wie dies z.B. bei den Barriques erwünscht ist. Übrigens Barriques ist ein französisches Hohlmass von 225 Litern in Fassform.

250px 250px 216px 250px

250px 250px 237px

ein voller Erfolg war dieser Besuch finden die Nebis!


Weingut Lucashof

Die Familie Lucas besteht fast ausschliesslich aus Önologen und bebaut an die 23 ha Rebfläche. Seit fünfzehn Jahren verzeichnet ihr Betrieb, welchem auch noch ein Gästehaus angegliedert ist, einen steten Aufschwung. Dieser resultiert aus harter und intensiver Arbeit innerhalb der Familie. Ungefähr ein Zehntel ihrer Reben sind Weissburgunder, das Gros ist Riesling in verschiedenen Lagen und Spielarten und der Rest etwas Spätburgunder. Die Weinprobe führte über Forster Stift Riesling Sekt brut, Weissburgunder trocken, Forster Stift Riesling Kabinett trocken sowie einigen ganz hervorragenden Lageweinen Deidesheimer Mäushöhle Riesling Kabinett trocken, Forster Ungeheuer Riesling Kabinett trocken, Forster Pechstein Kabinett Spätlese - kurz eine sehr hochkarätige Degustation, die bei allen Teilnehmern grosse Anerkennung fand.

250px 250px 250px


Stadtbesichtigung Speyer

Der Stadt ist es gelungen, ihre unverwechselbare Identität einer Dom- und Kaiserstadt zu bewahren. Ein emsiges Treiben belebt die Flanierstrassen in der Altstadt. 1990 feierten sie das 2000-Jahr-Jubiläum. Die feindlichen Franzosen zerstörten 1689 praktisch die gesamte Altstadt. Von 68 Türmen und Stadttoren stehen heute noch deren zwei. Die heutige Bausubstanz stammt deshalb mehrheitlich aus dem 17./18. Jahrhundert. Das Judenviertel und das berühmte Judenbad werden erst seit ein paar Jahren buchstäblich wieder peu à peu ausgegraben, denn in den 30er und 40er Jahren des letzten Jahrhunderts wurde viel davon zerstört. Der imposante Dom - ein Jahrhundertbauwerk - soll demjenigen von Cluny in der Grösse nicht nachstehen. Diverse Um- und Anbauten sind kunsthistorisch zwar etwas umstritten, doch als Weltkulturgut ist der Dom in seiner jetzigen Art geschützt und darf nicht mehr verändert werden. In der Krypta des Doms ruhen die Gebeine vieler Kaiser und Fürsten - unter anderem auch diejenigen von König Rudolf I. von Habsburg, der 1291 verstarb und "mitschuldig" an der Gründung der Urschweiz wurde!


Besuch und Nachtessen im Weingut Zumstein

Zurück in Bad Dürkheim führte uns der Weg zum Weingut Zumstein. Die Gründer waren Schweizer und heute gehört der Sitz Dirk Renzelmann. Er demonstrierte mit seinen Ausführungen, dass eine Weinprobe nicht gleich einer Weinprobe ist - und Zofinger Weinfreunde keine Ballermännerbesucher sind, welche Wein aus Zahngläsern trinken, sondern gerne den gepflegten Umgang mit dem Kulturgut Wein pflegen! Wirklich sehr positiv war, dass er damit alle anderen bereits gehabten hochkarätigen Weinproben noch beträchtlicher in den siebten Weinhimmel rückte - herzlichen Dank, Weinfreunde wissen dies wahrlich zu schätzen! Das köstliche Nachtessen in seinem Restaurant allerdings war unbestritten sehr gut, eine echte und bekömmliche Pfälzerküche! Die gemütliche Atmosphäre kehrte am Tisch zurück und die gute Laune war bald wieder da!

250px 250px 250px


Besuch im Weingut Fitz-Ritter

Stefan Becker, ein junger sehr motivierter Weinfachmann des renommierten Weinguts Fitz-Ritter, empfing uns im phantastischen Park. Die Sonne blinzelte auf den Wasserspiegel des runden Teiches, auf die riesigen Gingkobäume, die mächtigen Linden und uralten Koniferen, auf all die farbigen Blütensträucher und die duftenden Rosen, den weit ausladende Rebgarten und die wunderschönen Gebäude. So schön kann die Pfalz im Frühling sein! Das Weingut ist 42 ha gross und umfasst fünf verschiedene Bodenarten. Entsprechend sind die Spielarten der Terroirs vielfältig und reich. Die Sorte Riesling macht fast zweidrittel der Bestockung aus, der Rest besteht aus den verschiedenen Pinots und einigen Spezialitäten. Die Verkostung war professionell geführt und die Weine allesamt von hervorragender Qualität. Ein weiterer echter Höhepunkt - eine Vielfalt an Eindrücken und Empfindungen.


371px 250px 250px


Die Pfalz ist wirklich eine Reise wert - natürlich waren wir vom sehr abwechslungsreichen und bestens vorbereiteten Reiseprogramm unserer Reiseleitung verwöhnt! Wie gesagt, Höhepunkte und Überraschungen reihten sich auf wie eine Perlenschnur. Eine wirklich ganz tolle Weinreise! Auf dem Rückweg in die Schweiz hielten wir im badischen Kaiserstuhl bei einem köstlichen Abschluss-Dîner nochmals kurz Rückblick, bevor wir bepackt mit besten Erinnerungen uns in heimische Gefilde begaben. An dieser Stelle sei der herzlichste Dank für die Superreiseleitung nochmals im Namen aller Teilnehmer ausgesprochen. Für alle, die nicht persönlich dabei sein konnten oder die vielen Erlebnisse nochmals aufleben lassen möchten, findet am Mittwoch, 28. Juni 2006, ein veritabler Rückblick mit Weinproben und Film/Fotos statt. Auskünfte erteilt der Stubenmeister Willi Spürgin unter 062-797-4336.

Persönliche Werkzeuge
Namensräume
Varianten
Aktionen
Werkzeuge