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Weinreise Languedoc-Roussillon – Weinbruderschaft

Weinreise Languedoc-Roussillon

Aus Weinbruderschaft

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Inhaltsverzeichnis

28. August bis 2. September 2011

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Kurzprogramm Languedoc-Roussillon

Sonntag, 28. August 2011

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Montag, 29. August 2011

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Dienstag, 30. August 2011

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Mittwoch, 31. August 2011

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Donnerstag, 1. September 2011

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Freitag, 2. September 2011


Änderungen vorbehalten





Weitere Details

Weingüter Lunel: Clos Bellevue C.d.Languedoc La Clape: Mas du Soleilla Corbières: Château Les Palais C.d.Thongue: Domaine La Croix Belle Minervois: Caves Les Trois Blasons C.d.Roussillon: Domaine du Mas Rous Fitou: Domaine Betrand-Bergé

Kultur Stadt Narbonne (Marché, Kathedrale, Horreum), Abbaye de Fontfroide, Oppidum d’Ensérune, Minerve, Musée d’Art Moderne in Céret, Katharerburg Quéribus, Pont du Gard bei Remoulins Freizeit in Gruissan Port und Cucugnan Baden im Meer (Narbonne Plage)

Hotel Hotel Phoebus *** in Gruissan Port www.phoebus-sa.com



Reiserückblick

verfasst von Reini Bachmann

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Unter der fachkundigen Reiseleitung von Edi und Rita Meyer, Reiden, konnten die Weinfreunde und Weinfreundinnen Land, Leute, Geschichte, Kultur und hervorragende Weine kennen lernen. - Stubenrat Edi Meyer fotografierte, Reinhard Bachmann berichtet:

Der Name Languedoc stammt aus einer Zeit, als die Bewohner Okzitanisch sprachen. In der Langue d’oc genannten Sprache heisst oc «ja». Das Gebiet erzeugt am meisten Wein in Frankreich. Im letzten Jahrzehnt haben mehrere Produzenten und Genossenschaften erkannt, dass nur mit einer Qualitätssteigerung eine kostendeckende Produktion möglich ist. Das Roussillon, wiewohl meist als Anhängsel des Languedoc genannt, hat kulturell wie auch geografisch eine eigene Identität. Die Bewohner sind eher Katalanen als Franzosen und fühlen sich mit den Katalanen jenseits der spanischen Grenze eng verbunden. Wegweiser und Strassenschilder sind immer zweisprachig: Französisch und Katalanisch.

Spitzenweingüter besucht, auf einigen war bereits Robert M. Parker, jun.

Peter Wildbolz, Ing. Agr. ETH, mit Önologie-Zusatzstudium an der Universität Bordeaux, vielen bekannt als ehemaligen Direktor der Zürcher Staatskellerei, suchte in Südfrankreich ein neues Betätigungsfeld. Auf der Halbinsel La Clape, südöstlich von Narbonne, wurde er zusammen mit seiner Partnerin Christa Derungs fündig und kaufte das Weingut Mas du Soleilla. «Clape» ist okzitanisch und bedeutet «Stein». Auf der Terrasse mit einem wunderbaren, weiten Ausblick auf die Reben, zeigte sich Christa Derungs als perfekte Gastgeberin. Zu einem opulenten Picknick schenkte sie verschiedene Weine ein, informierte über die Rebsorten und die Vinifikation. In den Weinen erkannte man die einheitliche Handschrift des Winzers. Besonders beeindruckte der La Clape Les Bartelles mit seinem fruchtigen Bukett und den reifen Tanninen.

Wildbolz.jpg LesPalais.jpg Croix-belle.jpg

Auf Château Les Palais, St-Laurent-de-la Cabrerisse, präsentierten die Winzer Ludivine, Xavier und Anne de Volontat ihre Corbières Weine. Viel Interesse weckten die Trauben-Vollerntemaschinen, die in Puissalicon im Einsatz waren, wo die Domaine La Croix Belle besucht wurde. Die Familie Boyer bewirtschaftet einen Grossbetrieb mit über 100 ha Reben. Die Kellereiführung beeindruckte mit rationellen Abläufen und modernsten Maschinen. Zum Buffet Campagnard wurden weisse und rote Weine serviert. Im Genossenschaftskeller Les Trois Blasons, Azillanet, zapfte ein Kunde in mitgebrachte Behälter selber den Wein ab. Pro Liter 1,10 €. Die in Flaschen abgefüllten Weine, die verkostet wurden, waren genussreich. Die Domaine du Mas Rous, Montesquieu, ein Familienbetrieb von Nathalie und José Pujol, beliefert mit ihren Weinen die besten Restaurants Frankreichs. Nebst roten und weissen Weinen wurde ein Vin doux naturel gekostet, ein Muscat de Rivesaltes, dessen Gärung mit reinem Alkohol gestoppt wurde.

Nach einer romantischen Fahrt durchs wilde Fitou wurde in Paziols die Domaine Bertrand-Bergé von Jérome und Sabine Bertrand besucht. Nicht nur der Kellerrundgang beeindruckte, sondern noch mehr die Weine. Robert Parker bewertet die Cuvée Jean Sirven, aus Carignan, Grenache und Syrah Trauben mit 91 Punkten und reiht sie unter die besten Weine des Languedoc ein.


FontfroideGarten.jpg Ceret.jpg Enserrune.jpg Cucugnan.jpg


Kultur und Geschichte

Nebst dem Besuch von Feinschmeckerlokalen und dem Genuss ausgezeichneter Weine vermittelten Edi und Rita viel Wissenswertes über Land und Leute sowohl im Languedoc wie auch im Roussillon. Beispielsweise war viel Geschichtliches bei einer Führung im ehemaligen Zisterzienserkloster Abbaye de Fontfroide zu hören. Auf der Fahrt ins malerische Katharer-Städtchen Minerve fuhr man dem Canal-du-Midi entlang und hörte von den Problemen bei der Erbauung des Kanals. Wie ein Burgberg mutet das 120 Meter hohe Plateau Oppidum d’Ensérune in der Ebene des Biterrois an. Von der Nordflanke aus hat der Besucher einen grandiosen Blick auf den trockengelegten, kreisrunden Etang de Montady. Entwässerungskanäle verleihen ihm das Aussehen einer überdimensionierten Torte. Wer hätte in der Kleinstadt Céret ein «Musée d’Art Moderne» vermutet? Berühmte Maler wie Marc Chagall, Joan Miró und Pablo Picasso arbeiteten während einiger Zeit in diesem Ort. Das Weindorf Cucugnan hat Alphonse Daudet in den «Lettres de mon Moulin» literarisch verewigt. In Erinnerung stieg der «Reisepfarrer» auf die Kanzel und ermahnte die Reiseteilnehmer eindrücklich, gute Sitten zu bewahren und nebenbei die Besteigung der Katharer Burgruine von Quéribus (729 Meter über Meer) nicht zu verpassen. Der Aufstieg lohnte sich für einen atemberaubenden Blick auf die Ebene des Roussillon und die Hügel des Fenouillèdes.

... doch auch Narbonne hatte einiges zu bieten

Narbonne.jpg Buffets.jpg Fisch.jpg Schoggibrunnen.jpg


Auf der Rückfahrt in die Schweiz rundete ein Besuch des berühmten Pont-du-Gard bei Remoulins den kulturellen Teil ab.

Die Reisegruppe durfte sechs genussvolle und lehrreiche Tage erleben, wofür das Reiseleiterpaar Edi und Rita Meyer einen lang anhaltenden Applaus erhielten.

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