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Toskana Wine – Weinbruderschaft

Toskana Wine

Aus Weinbruderschaft

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Liebe Weinfreunde

Wie die Zeit vorangeht! Bereits ist wieder Mitte Januar. Wir hoffen, dass Sie alle gesund, munter und gut im neuen Jahr gestartet sind. Die «Weinbruderschaft St. Martin zu Zofingen» durfte seit ihrer Gründung, 17. April 1959, erfolgreiche Jahre durchleben. Nach dieser gelungenen Zeit haben die Mitglieder am letzten Martini Bott beschlossen, zukünftig mit einem neuen Vereinsnamen als «Weinfreunde St. Martin Zofingen» durch das Vereinsleben zu schreiten. Mit dieser Namensänderung erhoffen wir uns die Diskussionen über „Brüder und Schwestern!“ nun allemal beseitigt zu haben. Die Damen können jetzt bedenkenlos in unserem Verein Mitglied sein oder werden und aktiv am Vereinsleben teilnehmen. Wir freuen uns jetzt schon auf weitere neue Mitglieder.

Wir haben für Sie wieder viele neue und interessante Anlässe vorbereitet.

Nun zu unserem ersten Anlass. Wir haben für Sie ein sehr erstklassiges Wein & Dine mit Weinen aus der Toskana zusammengestellt. Unser ehrenwerter Kannenmeister Edi Meyer verführt uns mit Weinen aus diesem herrlichen Weingebiet.


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Dazu verwöhnt uns das Koch Team des Hotel Zofingen mit ausgesuchten Speisen aus der Toskana. Wir laden Sie herzlich ein zu diesem aussergewöhnlichen kulinarischen Anlass.




Rückblick

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Alex Haller begrüsst die Anwesenden zum 1. Anlass in diesem Jahr und freut sich gleichzeitig mit der neuen Bezeichnung als Weinfreunde aufzutreten. Der Anfang einer neuen Ära. Für Edi und Rita Meyer beginnt ein neuer Lebensabschnitt. Alex Haller bedankt sich für den grossen Einsatz und freut sich auf den kommenden Abend. Edi hat die Toscanareise im letzten Jahr durchgeführt und hat viele eigene Eindrücke mit selbst geschossenen Photos mitgebracht.

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Begeistert von der Toscanareise beginnt Edi Meyer seine Diashow. Gleich zu beginn erklärt er wie der Abend ablaufen wird, damit alles so perfekt wie geplant auch tatsächlich von statten gehen kann. Damit nicht alles trocken bleibt stossen wir gemeinsam mit Edi an und dazu ein guter Weinspruch „Warum beim Weintrinken anstossen? – Im Wein liegt Wahrheit und mit der Wahrheit stösst man überall an!“ Bunt untermalt mit schönen Bildern erzählt uns Edi Meyer von seinen Eindrücken. Die geografische Beschaffenheit sowie die Lage am Mittelmeer einerseits und die schier unerschöpfliche Vielfalt vom 37 bis 47 Breitengrad andererseits lassen die unterschiedlichsten Weine heranreifen. Dies alles in jahrtausend alter historischer Entwicklung kombiniert in heutiger regionaler Anbau- und Kelterungsmethoden. Die Toscana ist mit ihrer Landschaft so vielfältig und so geschichtsträchtig wie es nur selten vorkommt. Die Landschaft wird oft geprägt von grünen Hügeln mit geometrisch angelegten Weingärten bespickt mit silberfarbigen Olivenhainen. Verwunderlich ist es deshalb nicht, dass gerade die Toscana in den vergangenen Jahren zum bevorzugten Reiseland geworden ist.


1.Wein: Bianco Ansonica Costa del Argentario DOC Mit dem ersten Wein unserer Degustationsreihe befinden wir uns zwischen Grosseto und Rom im Gebiet „maremma“ was so viel heisst wie dem Meer zugehörend. Die erste Flasche ein Weisswein, Ansonica Costa dell`Argentario. Diese Rebsorte und dieser Wein erleben eine Renaissance. Jahrelange Bemühungen um den richtigen Pflanzentyp zu finden, haben sich erst 1995 mit der Aufnahme ins DOC bezahlt gemacht. Aber nicht nur in der Pflanze, auch durch Kenntnisse in der Pflege des Rebstockes und durch Fortschritte in der Weinbereitung ist aus dem Ansonica geworden, was er heute sein kann! Die Kelterung erfolgte für diesen Wein ausschliesslich im Stahltank. Der Saft wurde während 12 Tagen auf 18 ° C kühl gehalten, um so eine langsame Gärung durchzuführen. Charakter des Weins: Helles, grünliches gelb, zarte frucht, duftet etwas nach frischen Aepfeln, Lychees. Im Geschmack ist er trocken, dank einer feinen und passenden Säure sehr rassig, mit einer interessanten mineralischen Aromakurze im Abgang. Seine Art passt zu Meerfisch und Meeresfrüchte. Er gilt jung zu trinken!


2.Wein: Parrina Rosso 100 % Sangiovese Seit seiner Einführung sind immer wieder viele Weinfreunde und Geniesser überrascht vom höchst interessanten Preis-Leistungs-Verhältnis dieses Weins. Seit der Ernte 2007 werden die Trauben ohne Abzubeeren gekühlt, damit keine Spontangärung einsetzt und die Beeren sich vom Stress der Tageshitze erholen können. In dieser Phase wird die aromatische Fruchtbildung und die Farbausbeute in den Beeren gefördert. Beim anschliessenden Abbeeren und Quetschen und dem Einsatz von gewählten Hefestämmen beginnt die Geburtstunde des neuen Jahrganges. Der Jungwein reift in Stahltanks und grossen Holzfässern. Leuchtendes Rubin mit violettem Einschlag, feine, süss/saure Fruchtnote (Himbeeren, Zwetschgen), elegante, weiche Gerbstoffe, jungendlich, frisch, angenehme Geschmacksklänge. Geeignet zu Teigwarengerichten, hellem Fleisch, Gemüse etc.

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Das Weingut Die Tenuta La Parrina liegt in der südwestlichen Ecke der Toscana, unmittelbar an der Grenze zum Latio, näher bei Rom als bei Florenz, in der Ortschaft Albina. Bei klarer Sicht ist vom Weingut aus das fünf Kilometer entfernte Meer zu sehen. Die sanft gewellte Landschaft fliesst nahtlos in die Hügel von Scansano. Die geographische Bezeichnung „ La Parrina“ stammt von der spanischen Herrschaft im 16./17. Jahrhundert. Der prächtige Landsitz La Parrina, seit Anfang des 19. Jahrhunderts im Besitze der Familie Spinola, wird seit 1979 von der umsichtigen Dott.med. Franca Spionola geführt.


3.Wein: Parrina Rosso Riserva DOC Seit 1971 besitzt Parrina, die südlichste Weinzone der Toscana, den DOC-Status. Zu den traditionellen Traubensorten gesellten sich, nach den Änderungen der DOC-Vorschriften 1986 und 1993 Cabernet-Sauvignon und Merlot. Die Verwendung dieser beiden Rebsorten führte dazu, dass sich die Qualität der Riserva-Weine beachtlich verbesserte. Zusätzlich werden die jüngsten Jahrgänge, nach französischem Vorbild, in Barriques (225 Liter) ausgebaut. Für die Riserva-Qualität, die nur in sehr guten Jahren bereitet wird, werden selbstverständlich nur die reifsten und gesündesten Trauben ausgelesen. Traubensorte: 70 % Sangiovese, 20 % Cabernet-Sauvignon, 10 % Merlot Charakter: Der Wein zeigt ein tiefes Rubin, er entwickelt im Glas vielfältige, würzige Düfte, die für den Mittelmeerraum typisch sind (Minze, Kamille, Salbei, Schokolade, Dörrfrüchte). Im Gaumen zeigt er Fülle, einen weichen Stoff, wirkt samtig, geschmeidig, elegant. Dank einem angenehmen Säure-Extraktverhältnis empfindet man ihn als sehr harmonisch, vollmundig und als einen Wein von mittlerer Tiefe. Geeignet zu: Fleischgerichten, Pasta, Polenta, Käse


4. Wein: Morellino di Scansano Etwas abseits der bekannten DOCG-Gebiete Brunello, Chianti Classico und Vino Nobile in der südwestlichsten Ecke der Toscana, liegt in der Provinz Grosseto die Weinbauzone Morellinoi di Scansano. In dieser Region wird die Traubensorte Sangiovese klangvoll „Morellino“ genannt. Den Beinamen „Scansano“ erhielt der Wein von einer der sieben Gemeinden, welche diesen Wein produzieren. Die Regeln schreiben unter anderem vor, dass mindestens 85 % des Weines aus der Morellino-Traube gekeltert sein muss. Die restlichen 15 % können mit lokalen roten Sorten ergänzt werden. Zu ihnen gehören Alicante(Grenache), Canaiolo, Ciliegiolo, Malvasia nera, Spagna (identisch mit der piemontesischen Spielart des Nebbiolo mit dem Namen Spanna), Cabernet, Merlot. Tendentiell enthalten viele Morellino di Scansano 100 % Sangiovese Trauben. Charakter: Tiefes Rubinrot, intensives würziges Bukett (Waldbeeren), wiederholte Frucht und Würze im Gaumen, gute Struktur, aber geschmeidige Tannine, die zum Gehalt absolut passen!


5. Wein: Chianti Classico Sanfte Hügel, viele Geländewellen, bewaldete Kuppen zwischen 250-600 müM., kontinentales Klima ohne extreme Temperaturschwankungen. Magere Skelettböden aus Sand- und Kalkstein. Der grösste Teil der 10'000 ha Reben, davon ca. 7'000 ha als Chianti Classico DOCG, der Rest als IGT, wird von kleinen und mittleren Winzern bearbeitet. Es fehlt oft an Identität, Chianti ist oft der billligste Wein des Winzers. Ein positives Beispiel ist der Betrieb von Fonterutoli. Ein besonderes Merkmal des Gutes von Fonterutoli sind die vier klar abgegrenzten Hauptanbauflächen: Siepi 15 ha und Fonterutoli 15 ha in der Gemeinde Castellina (Sangiovese, Merlot) und La Badiola 22 ha in der Gemeinde Radda und Belvedere, 3 km südlich von Fonterutoli. Chianti Fonterutoli: Sangiovese, evtl. etwas CS, Merlot. 10 Tage Maischegärung mit Temperaturkontrolle. 8 – 10 Monate in Eichenfässern von 50-60 hl, mindestens 6 Monate in der Flasche. Charakter: Intensive Farbe, tiefes blaurot, Weichselkirschen, Zwetschgen, Brombeeren, Cassis, elegant, fein und reintönig, gut gestützte Früchte. Die Aromen bleiben lange im Gaumen, angenehme Gerbstoffe, die mit der Reifen samtig werden.

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6. Wein: Rosso Montalcino Die Produzenten von Montalcino können seit 1984 einen Teil ihres Weines als Rosso di Montalcino vermarkten. Damit haben sie die Möglichkeit, einen von ihnen bestimmten Teil im übernächsten Jahr nach der Ernte mit minimaler Zins-und Kapitalbelastung zu verkaufen. Immerhin muss ein Brunello bis zum Verkauf mind. 4 Jahre beim Produzenten reifen. Ein anderer, weit noblerer Grund für eine Deklassierung ist der Entscheid, eine Partie aus qualitativen Gründen nicht zu Brunello ausbauen zu wollen. Rosso gehört wahrscheinlich zu den am meist unterschätzten Rotweinen der Toscana. In der Regel ist er ein Wein, der sehr nahe an die Qualität des Brunello herankommt. Zum eigentlichen Brunello fehlt nur etwas an Komplexität und Tiefe. Andererseits kann er mit seiner fruchtigen Nase besonders gefallen. Charakter: Er wirkt, weil er etwas weniger Gerbstoff enthält, frisch, jugendlich, rund. Er trinkt sich im zweiten bis fünften Jahr nach der Ernte leicht zu Pasta und hellem Fleisch. Junge Farbe, Veilchenbukett, zeigt Schmelz und Eleganz im Gaumen.


7. Wein: Brunello Das Mittelmeerklima in Montalcino ist für den Wein- und Olivenbau besonders günstig: trocken und relativ wenig Niederschläge. Neben der Rebsorte Sangiovese bestimmen die Bodenstruktur und das Klima die Qualität des Brunello. Nicht zuletzt auch die Höhenlage, die ein Temperaturgefälle zwischen warmen Tagen und kühleren Nächten begünstigt. Dadurch wird übrigens die Aromabildung des Weines ganz allgemein und überall sehr stark beeinflusst.

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8. Wein: Carmignano, Il Sassolo Auf Carmignano stossen wir ca. 20 km ausserhalb von Florenz, Richtung Pisa. In den Hügeln des Monte Albano liegt ein kleines, sehr altes Weingebiet, dem bereits 1975 das DOC-Carmignano zugesprochen wurde. Es ist somit neben dem Chianti Classico das zweitälteste, genau umgrenzte Herkunftsgebiet in der Toscana. Das ganze Gebiet hat eine grosse historische Tradition. Carmignano, ein Wein mit dem wärmenden Charme eines Chianti und ein wenig vom kühlen Ernst eines Bordeaux. Charakter: In ihm schlummern 15 % Cabernet-Sauvignon, glücklich verheiratet mit dem klassischen Sangiovese 80 % und Canaiolo 5 %. Die Reben sind ca. 30 jährig, die Stockdichte variiert zwischen 3500 und 5000 Reben pro Ha, der Ertrag ist auf 35hl/ha reduziert. Kelterung: Die reifen Trauben werden abgebeert, gequetscht und im Stahltank bei kontrollierter Temperatur vergoren. Je nach Jahrgang zwischen 10 und 25 Tage im Saft. Reift 12 - 16 Monate in grossen und kleinen Fässern aus franz. Und slavonischer Eiche. Tiefes Rubinrot mit violetten Rflexen. Intensives, vielschichtiges Bukett nach Waldfrüchten und Moschus. Im Gaumen zeigt er Würze, Muskulatur, gute Struktur, Harmonie zwischen Säure, Gerbstoff und Gehalt, langer Abgang mit Finesse.


9. Wein: Docet Im Hinterland von Grosseto, in der Gemeinde Gavorrano, entdeckten wir den neueren Familienbetrieb der Conti di San Bonifacio mit ihren grossen Weinen. Aus nur 1 Hektaren Cabernet-Sauvignon und 1 Hektaren Cabernet franc gelingt Illario Veronesi ein mächtiger Wein, der ganz dem Styl der Bolgheri-Weine ähnelt. Charakter: Nach 12 Monaten im Barriques gereift, zeigt der Docet ein tiefes, undurchsichtiges, schwärzliches Rot, ein grandioses, intensives und würziges Frucht-Bukett (Cassis) und ist ein überzeugendes, konzentriertes und elegantes Gaumenerlebnis! Hervorragender Begleiter von dunklem Fleisch mit Sauce, Hartkäse, Polenta etc.

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10. Wein: Vin Santo Es gibt 1000 Geschichten, die den Werdegang des Namens „heiliger Wein“ umschreiben. Darauf gehen wir hier aber nicht ein. Da es die klimatischen Verhältnisse nicht erlauben, die Trauben am Stock reduzieren zu lassen und Spätlesen zu erzeugen, werden die gesunden und reifsten beizeiten gelesen und auf Strohmatten unter dem Dach ca. 2 Monate lang getrocknet. Die Trauben schrumpfen ein und werden immer süsser. Der unglaublich süsse Saft wird sofort in kleine Fässer gefüllt, in denen schon einmal Vin Santo gewesen ist. Man lässt ca. 10 cm Luftraum über dem Wein frei, bevor das Spundloch mit Zement luftdicht verschlossen wird. Dadurch entsteht ein vollerer, von leichter Oxydation bestimmter Geschmack. Der Wein lebt nun im Rhythmus der Jahreszeiten, ist im Winter der Kälte ebenso ausgesetzt wie im Sommer der Hitze. Diesen klimatischen Wechselbädern bleibt er 4-5 Jahre überlassen und erreicht dadurch viel Feinheit und evtl. einen Sherry-Ton. Traubensorten: 60 % Trebbiano, 40 % Ansoica. Bernsteinfarbig, dunkel mit goldigen Reflexen, duftet nach Rosinen, Honig, Brotrinde, Sherry-Ton, rassige Säure, leicht süss, lange Aromakurve.

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Das Menü und die Weine

Antipasti Italienische Vorspeise Variation

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Primo piatti Feines Pilzragout mit Kräutern auf Tagliatelle serviert

Secondo piatti Tagliata vom doppelten Entrecôte mit Ruccola und Bramata Mais

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Formaggio Trio vom italienischen Käse

Dessert Kleingebäck und Biscotti

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