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Spanische Weine – Weinbruderschaft

Spanische Weine

Aus Weinbruderschaft

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Liebe Weinfreunde

Der Anlass Wine & Dine mit Weinen aus der Toscana im Februar 2014 war ein grosser Erfolg. Gegen achtzig „hungrige“ Weinfreunde genossen das wunderbare Menü im Hotel Zofingen. Unser ehrenwerter Kannenmeister Edi Meyer präsentierte fachmännisch seine Toskanischen Weine und untermalte die interessanten Ausführungen mit glanzvollen Bildern zu allen Weinen und deren Herkunft. Edi‘s einzigartige hintergrundinformationen zur Toscana und die auserlesenen Weine waren so erstklassig, dass alle Weinfreunde bis am Schluss den Worten von Edi konzentriert folgten.

Sie halten nun die Einladung zu einem weiteren erlebnisreichen Anlass in den Händen. Vor elf Jahren präsentierte uns Urs Fischer einen Strauss von Spanischen Weinen. Die Zeit ist gekommen uns wieder einmal mit dem flächenmässig grössten Weinanbaugebiet der Welt zu befassen (Rebfläche ES 1‘200‘000 ha; CH 15‘000 ha!). Viele Weinfreunde kennen die klassischen Weinregionen Spaniens wie Rioja, Ribero del Duero, Rueda, Rias Baixas, Sonomontano usw. Aber wer kennt das grösste Weinanbaugebiet Spaniens und der Welt, der Castilla-La Mancha und der D.O. La Mancha Weine?

Kommen Sie mit auf diese spannende Reise unter der Leitung von Thomas Vaterlaus, Chefredaktor Vinum, eines ausgewiesenen Kenners dieses Gebietes. Entdecken Sie mit uns die qualitativ hochstehenden D.O. La Mancha Weine.

Jeder muss an etwas glauben, und ich glaube, ich muss einen weiteren Anlass der Weinfreunde St. Martin Zofingen besuchen!

Also nichts wie los! Melden Sie sich an zu dieser interessanten Degustation mit Spanischen Weinentdeckungen am Donnerstag, 3. April 2014.


Weine, die eine Entdeckung wert sind!

Südlich von Madrid erstreckt sich eine weite Hochebene, die mit einem Durchmesser von ca. 250 km das Zentrum Spaniens einnimmt. Es ist Castilla-La Mancha. Seit Jahrhunderten ist das Bild dieser zentralen "Meseta" (mesa = Tisch) geprägt durch weite Olivenhaine, scheinbar endlose gelbe Getreidefelder und unterbrochen von zahllosen grünen Weinfeldern auf rotbrauner Erde. Die Spanische D.O. La Mancha ist mit 190‘000 ha Rebfläche das grösste Weinanbaugebiet der Welt, ist in die vier Provinzen aufgeteilt - Ciudad Real, Toledo, Cuenca und Albacete - und umfasst 182 Gemeinden. In einem Sprichwort wird das Klima der D.O. La Mancha als „neun Monate Winter und drei Monate Hölle“ beschrieben. In der Tat bringt der Winter strengen Frost mit sich, während im Sommer Temperaturen von bis zu 42° C erreicht werden und die Sonne erbarmungslos 12 - 14 Stunden täglich auf die Weinberge brennt. Regen ist selten, sodass die Rebstöcke mit einem Abstand von ca. 2,4 Metern in alle Richtungen gepflanzt werden, um eine optimale Wasserversorgung sicherzustellen. Ein Vorteil des anspruchsvollen Wetters der La Mancha besteht aber darin, dass nur wenige Schädlinge und Krankheitserreger bei diesem Klima überleben. Auch in der La Mancha werden heute vermehrt hochwertige Rotweine erzeugt. Die grösseren Betriebe arbeiten mit modernsten Kellereitechnologien, so dass sich die Weine der Mancha heute als international konkurrenzfähige Qualitätsprodukte auf hohem Niveau präsentieren können. Angebaut werden die weisse Rebsorte Airén und die beliebte rote Rebsorte Tempranillo, die in der Region unter dem Namen Cencibel bekannt ist. Doch auch viele andere weisse Rebsorten Verdejo, Macabeo/Viura, Chardonnay und Sauvignon Blanc sowie die roten Garnacha, Merlot und Cabernet Sauvignon haben ihre Heimat in der La Mancha gefunden. Wenn man über die La Mancha spricht, sollte man einen Namen nicht vergessen: Don Quijote. Die Romanfigur von Miguel de Cervantes ist in der La Mancha allgegenwärtig und doch eine seltsam flüchtige Erscheinung. Er ist so stark wie keine andere Figur der Weltliteratur an eine bestimmte Landschaft gebunden. Deswegen verwendet wohl auch die D.O. La Mancha in ihrem Logo die Silhouette des geistvollen Ritters auf seinem treuen Pferd Rocinante.


Inhaltsverzeichnis

Rückblick

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Der Referent Thomas Vaterlaus

Unser Stubenmeister Alex Haller sowie alle Anwesenden freuen sich Thomas Vaterlaus bei den Weinfreunden St. Martin Zofingen begrüssen zu dürfen. Gespannt auf die noch wenig verbreiteten La Mancha Weine übergibt Alex Haller das Wort dem Vinum Chefredaktor und wünsch allen eine lernreiche und gemühtliche Degustation. Thomas Vaterlaus eröffnet sein Referat mit einer zehnminütiger Präsentation, in der er das La Mancha Gebiet erklärt.

Geschichte

Der Weinbau in La Mancha hat eine lange Tradition. Schon zur Römerzeit wurde Weinbau in der Region betrieben. Als die Mauren die Region besetzten, verschwand der Weinbau fast vollständig. Nach der Reconquista wurde die Gegend wieder besiedelt und wieder Wein angebaut. Seit dem 12. Jahrhundert ist er auch dokumentiert. Die grösste Bedeutung erhält der Weinbau erst ab 1940 mit der Gründung zahlreicher Weinbaugenossenschaften. Heute ist der Weinbau der wichtigste Erwerbs- und Wirtschaftszweig der Region.


Das Weinanbaugebiet

Die gesamte Rebanbaufläche des La Mancha beträgt 163'686 ha. Diese ist in vier Provinzen unterteilt, Albacete (18'406ha), Ciudad Real (79'704 ha), Cuenca (32'624 ha) und Toledo (32'952 ha). 16'795 Winzer pflegen diese riesige Rebfläche und sind besorgt in 264 Kellereien gute Weine zu produzieren. Es werden jährlich 586'827 hl Weissweine hergestellt in D.O. Qualität und 912'365 hl Rotweine ebenfalls in D.O. Qualität. Im Vergleich zu der gesamten Weinherstellung im La Mancha sind dies doch nur 12 Prozent. Weitere 12 Mio. hl werden in weiteren Qualitäten gekeltert. 73 Prozent der Rebfäche wird mit Weisswein-Sorten bestockt davon ist die wichtigste Sorte die Airén mit 67,8 % der Rebfläche. Es folgen in der Wichtigkeit Macabeo, Verdejo und Sauvignon Blanc. Bei den Rotwein-Sorten ist an erster Stelle die Cencibel, bei uns bekannt als Tempranillo mit 17,4 % der Rebfläche. Es folgen Garnacha, Syrah und Cabernet Sauvignon.


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Die Degustation

Schaumwein

Weissweine

Rosé

Rotweine


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