Schokolade und Wein

Aus Weinbruderschaft

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Inhaltsverzeichnis

Degustationserlebnis Schokolade und Wein

Wussten Sie, dass Schokolade und Wein viele Gemeinsamkeiten haben? Wie es beim Wein verschiedene Rebsorten gibt, gibt es auch verschiedene Kakaosorten. Und wie beim Wein hat das Terroir einen entscheidenden Einfluss auf den Geschmack der Schokolade. Die gelungene Kombination von Wein, Schokolade und Essen ermöglicht ein nicht alltägliches Geschmackserlebnis. Lassen Sie sich überraschen, wie sich die Aromen gegenseitig unterstützen!

Karin Schenk, Chocolatière aus Leidenschaft, serviert Ihnen feinste Pralinés, welche auf den Wein und das Essen abgestimmt sind und erzählt Wissenswertes zur Schokolade.

Marcel Schenk hat die passenden Weine aus der Schweiz, Österreich, Italien, Spanien und Frankreich zusammengestellt. Er präsentiert Weine von frisch und fruchtig, über charaktervoll und kräftig bis samtweich und sinnig.

Um das Geschmackserlebnis abzurunden, bietet Chefkoch Urs Lerch mit seinem 4-Gang Dinner, in kleinen Portionen, den passenden kulinarischen Rahmen. Der Anlass wird im Rahmen der Magisterarbeit von Karin und Marcel Schenk durchgeführt. Wir freuen uns, wenn Sie unserer Einladung Folge leisten und recht zahlreich an diesem Geschmackserlebnis teilnehmen.


Einladung zum Degustationserlebnis Schokolade und Wein am Donnerstag 29. September 2011, 19.30 Uhr, im Restaurant Lerchenhof, Mehlsecken/Reiden.

Das Degustationserlebnis wird geleitet von Karin und Marcel Schenk und ist Teil ihrer Magisterarbeit. Der Unkostenbeitrag für Schokolade, Wein und Essen wird an der Abendkasse eingezogen.

Anmeldungen schriftlich bis spätestens Mittwoch 21. September 2011 per E-Mail an ahaller@swissonline.ch Bitte bringen Sie Ihre Degustationsgläser mit! Danke.


IN EIGENER SACHE

Liebe Weinfreundinnen und Weinfreunde,

Einige Weinfreunde fanden den Weg zum Lerchenhof in Mehlsecken und wurden überrascht mit viel neuem Wissen aus der Mikrobiologie. Magister Vini Jeanny Gaillard führte die Anwesenden in die Geheimnisse zum Thema „Der Wein und seine stillen Helfer“ ein. Aufgelockert wurde die sehr interessante Thematik mit wundervollen Schweizerweinen, die blind verkostet wurden. Die Weine mussten bestimmt werden nach den Rebsorten, Herkunftsregionen und Jahrgängen, Dies bereitete schon einiges Kopfzerbrechen. "Ist es, oder ist es eventuell, oder am Ende gar kein...?" Obwohl viel Weinwissen vorhanden ist, bleibt Wein verkosten auf diese Art doch für einige ein schwieriges Unterfangen. Jeanny Gaillard hat mit dieser praktischen Prüfung den Magister Vini bestanden und mit Bravour das obligate Zinntellerli erhalten!

Zurzeit sind einige Weinfreunde in Südfrankreich unterwegs mit Rita und Edi Meyer. Sie reisen durch eine herrliche Gegend, werden kulinarische Höhepunkte erleben und geniessen die wunderschönen Weine aus dem Languedoc-Roussillon Gebiet. Als letzter Anlass im Vereinsjahr, steht ein aussergewöhnliches Geschmackserlebnis vor der Tür. „Schokolade und Wein“. Aber nicht nur, denn zusätzlich dazu kombiniert mit Speisen, welche die Geschmacksharmonien weiter unterstützen. Sie werden erleben und erstaunt sein wie sich Schokolade mit Wein sowie Schokolade mit Speisen, zu aussergewöhnlichen Geschmackskreationen kombinieren lassen.

Wir würden uns freuen, Sie am Donnerstag 29. September 2011 zu diesem Geschmackserlebnis begrüssen zu dürfen.

Mit lieben Grüssen

Für den Stubenrat: Alex Haller, Stubenmeister

Rückblick

Eine reiche Palette von edlen Weinen, ein exquisites 5-Gang Menü und die verführerischen Schokoladekreationen der „Chocolatière aus Leidenschaft“, dies die aussergewöhnliche und einmalige Kombination, ein Geschmackserlebnis erster Güte, das man erlebt haben muss!

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Stubenmeister Alex Haller begrüsst eine grosse, vollends gespannte Gästeschar zu diesem einmaligen Event. Schokolade und Wein? Das Thema spricht an, ist aber nicht für alle über sämtliche Zweifel erhaben! Dass aber die Harmonie mit einem dazu passenden Menü ergänzt und vervollkommnet wird, dies dürfte wirklich einmalig sein! Karin und Marcel Schenk hatten sich entschlossen, ihre Magisterarbeit bei der Weinbruderschaft St. Martin zu Zofingen auf einem aussergewöhnlichen Pfad zu absolvieren. Ihre Steckenpferde, unzählige Ideen, zahlreiche Versuche, Gespräche, Experimente und Wissen wurden „vermixt“, Erfahrungen aus Degustationen, Weinreisen, Spezialkursen und Idealismus verwirklicht und in enger Zusammenarbeit mit Urs Lerch vom Lerchenhof in Reiden, in einen gelungen einen Abend verwandelt, einen Abend wie ihn die Weinfreunde schlichtweg noch nie erfahren haben.

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Was haben Schokolade und Wein gemeinsam

Mehr als gemeinhin angenommen wird. Bei beiden gibt es „Grand Crus“, Herkunftsbezeichnungen, Klassifizierungen, Aroma- und Geschmacksprofile, sowie den reinen Genuss von qualitativ hochstehenden Produkten! Schleckmäuler lassen grüssen...

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Karin Schenk führte gekonnt zuerst in die theoretischen, dann in die aufwändigen praktischen Belange der Schokoladen, respektive Pralinés. Beim Kakao bilden Criollo und Trinitario die Edelsorten mit rund 15% der Weltproduktion, die restlichen 85% Forastero sind Konsumkakaos. Die reinsortigen Edelkakaos wie z.B. Maracaibo oder Rio Huimbi stammen aus Lateinamerika, aber auch in Afrika, Australien und Polynesien wird Kakao angebaut. Die wichtigsten Konsumländer sind jedoch in der nördlichen Hemisphäre zu finden. Die Bestandteile der hellen Schokolade sind Kakaomasse, Kakaobutter, Zucker und Milch. Wird die Milch weggelassen erhöht sich entsprechend die Kakaomasse und es entsteht dunkle Schokolade, wird die Kakaomasse weggelassen, entsteht weisse Schokolade. So einfach tönt das. Die Verarbeitung ist jedoch das grosse Geheimnis und obwohl es auf dem obgenannten Prinzip beruht, kommt der Sorgfalt und dem Ideenreichtum für diverseste Kreationen eine sehr grosse Bedeutung zu. Karin ist hierin eine wahre Meisterin ihres Fachs und ihre Produkte sind professionelle kleine Kunstwerke, die nicht nur ein perfektes Outfit haben sondern auch zum echten Genuss und Schlemmen verführen! Wein und Schokolade, hier gilt für helle Schokolade leichte Weine, für dunkle Schokolade schwerere Weine.

Marcel Schenk seinerseits kommentierte die blind ausgeschenkten Weine in allen Details und gab die Auflösung der Rebsorten, Herkunft und Vinifikation erst nach erfolgter Degustation bekannt, was es den Teilnehmern ermöglichte, ihre Geschmacksempfindungen ohne Vorurteile zu ergründen.


Und nun das „Pièce de résistance“ im Detail

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Der Aperitif bestand aus einem Glas Schaumwein mit dreierlei Schokoladestückchen auf Brot, einem 65% Maracaibo, einem 42% Rio Huibi und einem 36% Edelweiss. Die Reaktion der Teilnehmer zeigte unterschiedliche Gesichter, doch erhellten sich die Mienen nach der ersten Probe. Es war Prosecco Rustico, 2010, Valdobbiadene. Ein ganz neues Erlebnis, hätte ich noch nie gewagt, hast du das schon mal probiert?

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Die Folge bestand aus zwei Weissweinen, einer Chardonnay-Schaumsuppe mit rosa Pfeffer und dazu Milchtruffe mit rosa Pfeffer dekoriert sowie zwei Milchschoggiplättli mit und ohne rosa Pfeffer. Jeder konnte die Degustationsreihenfolge selber bestimmen. Zuerst ein Stückli Schoggi in den Mund, dann Süppchen, dann Wein oder total umgekehrt. Die Kommentare fielen von „total verblüffend“ bis „etwas komisch“ mit der Bemerkung, dass es im Kopf noch nicht so recht geht, wie man es haben müsste, haben wir uns doch völlig andere Gewohnheiten antrainiert. „Schoggi zum Dessert oder Kaffee, aber zu einem Süppchen? Was würden meine Söhne wohl sagen, wenn ich ihnen beim nächsten Besuch die Suppe so servieren würde? Die hielten mich wahrscheinlich für total durchgeknallt“, bemerkte meine Tischnachbarin. Der Versuch ohne Vorurteile zu konsumieren lohnte sich dennoch und erwies ich als neuartiges Erlebnis, ja als Offenbarung. Ein Wagnis, welches wohl die wenigsten von sich aus vorgenommen hätten. Hier handelte es sich um einen Chardonnay Wannenberg Würenlingen AOC, 2009, aus dem Aargau und dem Morillon Rosenleiten, erste STK Lage, 2009, aus der Südoststeiermark.

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Der dritte Gang bestand aus Entenbrust an einer feinen Sauce mit Speck, Aprikosen, Pflaumen, Äpfeln und Reis; dazu drei leichte Rotweine sowie je einen Schwarztee-Johannisbeerwürfel, ein Pflaumen-Speck Praliné und einem 65% Plättli. Nun hatten wir ja schon einige Erfahrung im Degustieren. Alle fünf Sinne im Einsatz und es war himmlisch, diese Augenweide, diese Düfte, diese Aromen, dieser wahre Genuss! Die Roten waren ein Fläscher Pinot Noir, 2009, vom Weingut Adank, ein Zweigelt Brunnthal, 2007, Fels am Wagram aus Oesterreich und ein Merlot San Zeno Ticino, 2009, aus Lamone.

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Der vierte Gang bestand aus einem Rindsfilet an einer köstlichen Balsamico-Portweinsauce mit Lavendelkartoffelstock mit einer Prise Chili und je einem Portwein-, Lavendel- und Lavendel-Chili Praliné. Dazu wurden drei gehaltvolle Rotweine ausgeschenkt. Das butterzarte Rindsfilet, der exquisite Kartoffelstock, die zartduftenden Pralinés, die reichen Bouquets der Rotweine – es verschmolz buchstäblich im Gaumen. Super! Kaum noch Skepsis in den Gesichtern... Bei den Weinen handelte es sich um ein Cuvée del Rous, 2005, aus dem Languedoc-Roussillon (F), einen Rioja Gran Reserva, 2001, Rioja Alavesa (E) und einen Amarone della Valpolicella, 2006, aus Verona (I). Zum Dessert wurden Panettone und Cantuccini, dazu ein moussierender Weisser und eine Energiekugel serviert. Eine Energiekugel? Ja, so erfuhren wir von unserer Chocolatière, heissen die aus Schokolade hergestellten mundgerechten Verführerli, welche weniger als 25% Schokolade enthalten.


Schokolade und Wein und Essen = schwelgen!

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Karin und Marcel Schenk ist es gelungen zusammen mit Urs Lerch eine kulinarische Lustreise besonderer Güte zu veranstalten. Sie haben es verstanden ein Thema auszuwählen, welches zu begeistern wusste. Ausgewählte Weine zum erlesenen Menü mit fabelhaften Schokoladen-Spezialitäten wurde zu einer Reise ins Unbekannte, welches von den Teilnehmern einiges abverlangte, aber zu einem ganz besonderen Erlebnis erster Güte wurde. Wahrlich eine Meisterleistung der Chocolatière aus Leidenschaft, dem Präsentator der Weine und der Küchenbrigade. Der langanhaltende Applaus bewies, dass die Begeisterung gross war. Karin und Marcel Schenk haben ihre praktische Prüfung zum Magister Vini mit Auszeichnung bestanden und der Stubenmeister Alex Haller überreichte ihnen das obligate Zinntellerli. Dabei fügte er noch an, dass unter den Weinfreunden viel Potenzial verborgener Talente schlummert, welches geweckt zu werden sich für alle lohnt!

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