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Reise in die Bündner Herrschaft – Weinbruderschaft

Reise in die Bündner Herrschaft

Aus Weinbruderschaft

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Liebe Weinfreunde


Unsere diesjährige Wein- und Kulturreise führt uns in die Bündner Herrschaft, in die kleine Gegend mit den grossen Weinen, den „Herrschäftler“, aber auch in die berühmteste Gegend der Schweiz. Bekannt wurde das Heidiland durch die Romane von Johanna Spyri wie „Heidis Lehr- und Wanderjahre“ vor über 120 Jahren. Die „Herrschäftler“ gelten als „die Weine“ der Schweiz. Durch verschiedene nationale und internationale Auszeichnungen sind die Weinpreise angestiegen. Absatzprobleme kennen die Weinkelterer in dieser Gegend trotzdem nicht. Manchmal muss der Weinfreund auf einen guten Tropfen aus der Bündner Herrschaft verzichten und auf einen weniger bekannten Produzenten ausweichen. Unser Ziel dieser Reise ist es, weitere Winzerinnen und Winzer in dieser Gegend kennen zu lernen, denn ihre Weine können einem Weinfreund ebenso Freude bereiten.

«Mitcho esch cool ond get garantiert en gueti Lune ….!»


Unser Reiseprogramm


Freitag, 29. August 2014

07.00 h Besammlung auf dem Parkplatz der Müller Martini Druckweiterverarbeitung, Untere Brühlstrasse 17, Zofingen, auf dem hintersten Parkplatz rechts des Gebäudes. 07.15 h Abfahrt in einem modernen 50-plätzigen Reisecar von Tschannen, Zofingen. In der Raststätte am Walensee, legen wir eine Kaffeepause ein. Gestärkt fahren wir weiter nach Fläsch zur ersten Degustation. 10.15 h Degustation auf dem Weingut von Thomas Marugg, Fläsch, mit der Gelegenheit zum Kauf von Weinen. Mit den ersten Weineindrücken fahren wir anschliessend mit dem Reisecar weiter nach Jenins zum Imbiss. 12.15 h Imbiss im alten Torkel, Jenins. Bei schönem Wetter auf der Terrasse mit schöner Aussicht in die Reben. Bei schlechtem Wetter im gemütlichen alten Torkel. Mit kalten Bündnerspezialitäten verkosten wir Blauburgunder Weine von Annatina Pelizzatti, Jenins und Carina Kunz, Maienfeld. 14.00 h Wanderung (ca. 1 ½ h) durch die Rebberge von Jenins und Malans. In den Reben erwartet uns eine weitere Degustation mit Weinen aus dem Weingut Sprecher von Bernegg mit dem Kellermeister Jan Luzi. Wieder gestärkt geht unsere Wanderung weiter nach Malans, wo uns der Reisecar erwartet und nach Chur bringt. Nichtwanderer fahren mit dem Reisecar direkt nach Malans. 17.00 h Ankunft im Hotel ABC**** Chur und Bezug der Zimmer. Eine Stunde haben Sie Gelegenheit sich im Zimmer zu entspannen oder in den wenigen Schritten entfernten Churer Altstadt zu shoppen. 18.00 h Frisch gestylt für den Ausgang gehen wir zu Fuss (ca. 10 Min.) zum Hotel Stern an der Poststrasse zu unserem Höhepunkt vom Freitag. 18.15 h Den Apéro im Hotel Stern nehmen wir auf der Terrasse ein, mit einem wunderbaren Blick über die Altstadt. Beim Wine & Dine (Gault Millau 13 Punkte) lassen wir uns von Chefkoch Stefan Wagner bei einem Fünfgangmenü verwöhnen. Die zu den Speisen passenden „Herrschäftler-Weine“ werden durch den Hotelchef Adrian Müller vorgestellt.


Samtag, 30. August 2014

ab 07.30 h Morgenessen im Hotel am reichhaltigen Frühstücksbuffet. 09.30 h Auschecken und verladen des Gepäcks in den Reisecar. 10.30 h Stadtführung ab Hotel ABC in zwei Gruppen mit Hans Hürlimann und Renata Bannwart von Chur Tourismus. Der Rundgang führt uns auch in die St. Martinskirche. Die Führung endet im Weinbaumuseum an der Neubruchstrasse 31. 12.00 h Mittagessen im Weinbaumuseum. Bei einer Churer Fleischtorte mit Gemüse geniessen wir einen Churer Schiller. 14.00 h Abfahrt mit dem Reisecar nach Maienfeld zur letzten Degustation unser Kultur- und Weinreise. 14.30 h Degustation auf dem Weingut Lurgass-Torkel von Sonja und Markus Lampert, Maienfeld, mit einer weiteren Gelegenheit zum Kauf von Weinen. Bei etwas Salsiz und Käse geniessen wir die letzte Stunde vor unserer Rückreise nach Zofingen. 17.00 h Abfahrt nach Zofingen. Voller Bündner Herrschäftler Eindrücke nehmen wir Abschied von der kleinen Gegend mit den grossen Weinen! ~ 19.30 h Ankunft in Zofingen


Haben wir Ihr Interesse geweckt? Dann kommen Sie doch mit auf diese erlebnisreiche Reise in die Bündner Herrschaft, in die kleine Gegend mit den grossen Weinen! Auf Ihre Anmeldung und zahlreiche Teilnahme freuen wir uns.

Vreni & Hansruedi Moor, Therese & Alex Haller und der Stubenrat




Rückblick

Wein- und Kulturreise in die Bündner Herrschaft

Auf den Spuren weniger bekannten Winzern, deren Weine manch Weinfreundeherz höher schlagen lässt. – Therese Haller berichtet:


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Zofinger Weinfreunde sind immer offen, um etwas Neues kennenzulernen. Das zeigte sich am Interesse für die Weinreise in „die kleine Gegend der grossen Weine“, der Bündner Herrschaft. Über 40 Personen reisten unter der Leitung von Alex Haller und seinem Team, Vreni und Hansruedi Moor, sowie Therese Haller, mit einem modernen Postauto Richtung Bündnerland. Die gemütliche Fahrt auf der Autobahn durch die schöne Seen- und Berglandschaft wurde nach dem Walensee mit zwei Wettbewerbsfragen aufgelockert. Haben sie sich schon einmal überlegt, durch wie viele Tunnels man auf der Autobahn zwischen Zofingen und Fläsch fährt und wie viele Meter alle Tunnels zusammen messen? Ein lustiges Rätselraten ging los. Die Auflösung des Wettbewerbs mit lukrativen Weinpreisen wurde auf den Abend versprochen.


Das malerische Dorf Fläsch

Mit dem Postauto durch das idyllische Weindorf Fläsch zu fahren, entpuppte sich zu einem kleinen Kunststück unseres jungen Chauffeurs. Mit wenigen Zentimetern links und rechts zwischen Hausmauern und Fahrzeug schaffte er es, uns bis fast vor die Haustür des Weinguts der Familie und Thomas und Edith Marugg zu fahren. Mit dem Posthorn-Signal „düü-daa-doo“ kündeten wir unsere Ankunft an.

Thomas Marugg Senior führte uns im gemütlichen Gesellschaftsraum durch die Degustation ausgewählter Weine. Neben dem Chardonnay, der im Stahltank ausgebaut wird, überzeugte der Pinot Gris mit seinem schönen Bouquet und dem langen Abgang. Natürlich probierten wir Pinot Noir, Pinot Noir Auslese und KRUOG Pinot Noir Barrique. Letzterer wird aus 42- Jährigen Reben gewonnen und 18 Monate im Barrique ausgebaut. Nach den wunderbaren Weinen hatten wir Gelegenheit, einen Rundgang durch den Betrieb zu machen. Thomas Marugg Junior ist in der dritten Generation Winzer. Er hat 2005 unterirdisch einen Barrique-Keller erbauen lassen. Es war ein Tiefbau-Kunststück, in diesen beengten Verhältnissen einen neuen Keller unter die Erde zu legen. Eine Rampe mit schwarzen Graniti-Fliesen führt in die Tiefe. Durch eine Glastür gelangt man in den neuen Keller. Die raffinierte Beleuchtung lässt die Fässer über dem schwarzen Boden und dem warmen Farbton der Wände fast golden schimmern.

Nach dem ersten Einkauf dieser wunderbaren Marugg-Weine, führte uns unser Postauto weiter zum nördlichen Dorfrand von Jenins, wo mitten in den Reben die Weinstube zum Alten Torkel steht. Im gemütlichen urchig rustikalen Raum wurden wir mit kalten Bündner-Spezialitäten bestens verpflegt. Aus dem vielfältigen Weinsortiment der Bündner Herrschaft genossen wir Blauburgunder von Carina Kunz, Maienfeld und Annatina Pelizzatti, Jenins, zwei ganz ausgezeichnete Weine!


Wandern und degustieren, wie es uns gefällt

Unter kundiger Leitung von Gian Carlo Casparis von „Wine Tours“ gings zu Fuss weiter durch die Reben von Jenins. Mitten auf dem Wanderweg wartete der junge Kellermeister Jan Luzi mit seinen Weinen vom Weingut Sprecher von Bernegg auf uns. Er stammt aus einer Adelsfamilie aus Graubünden und dem Veltlin. 2008 konnte er von seiner Tante, Dorothea von Sprecher, das kleine Weingut übernehmen. Unterdessen stehen ihm drei Hektaren zur Verfügung, auf denen der 35-jährige Betriebswirt grossartige Qualitätsweine herstellt. Wir durften den Pinot Blanc, der mit seiner frischen Eleganz und dem langanhaltenden Abgang überzeugte, probieren. Auch der Pinot Noir vom Pfaffen, ein dichter holzbetonter Lagenwein, war ausgezeichnet. Leider war der Kompleter ausverkauft. Wieder gestärkt und mit vielen neuen Eindrücken genossen wir beim Wandern die gepflegten Malanser Rebberge und die einmalige Landschaft. In Malans angekommen, führte uns unser Postauto nach Chur direkt ins Hotel ABC, wo wir uns für das Abendessen frischmachen konnten.


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Wine und Dine in der Churer Altstadt

Alle freuten sich auf den Höhepunkt des Tages, auf das Wine & Dine im Hotel Stern in der Altstadt, das 13 Gault Millau-Punkte vorweist . Wir wurden nicht enttäuscht. Der Chefkoch Stefan Wagner verwöhnte uns an wunderschön dekorierten runden Tischen mit einem Fünfgangmenü. Die dazu passenden „Herrschäftler-Weine“ wurden durch den Hotelchef Adrian Müller vorgestellt. Vor dem Dessert wurden die munteren Gespräche der zufriedenen Weinfreunde für die Auflösung des Wettbewerbs unterbrochen. Auf der Autobahn zwischen Zofingen und Fläsch liegen 15 Tunnels mit einer Gesammtlänge von 21600 m! Die besten Weinfreunde-Schätzer erhielten als Preis eine gute Flasche Marugg-Wein.

Am Samstagmorgen nach dem Frühstücksbuffet, begaben wir uns in zwei Gruppen auf eine Stadtführung durch die Churer Altstadt. Es war sehr informativ und interessant. Eindrücklich war der Besuch in der Kathedrale, wo der Organist für das abendliche Konzert auf der neuen berühmten Orgel am Üben war. Im Weinbaumuseum, wo die grösste Traubenpresse der Ostschweiz mit einem 14.5 m langen Torkelbaum aus dem Jahre 1604 steht, wurden wir mit einer Churer Fleischtorte und Bischöflichem Pinot Noir von Cotinelli verpflegt.


Maienfeld darf nicht fehlen

Nun führte uns das Postauto wieder Richtung Sargans. Natürlich nicht ohne einen letzten Halt in Maienfeld einzuschalten, um auch Wein aus Maienfeld zu degustieren. Nochmals musste unser Chauffeur zaubern, um uns möglichst nah beim Weingut Lurgass-Torkel von Sonja und Markus Lampert abzusetzen. Freundlich wurden wir im 250-jährigen Torkel empfangen. Seit 1984 bewirtschaftet die Familie Lampert die 3.7 Hektar grosse Rebfläche. Auch ihre fünf Kinder helfen fleissig mit und sind zum Teil schon in Vaters Fussstapfen getreten. So hat einer der Söhne nach seiner Ausbildung eine Stelle bei Toni Ottiger in Kestenholz angetreten. Die Weine von Markus Lampert werden von seinem Bruder Hanspeter Lampert vinifiziert. Wir degustierten Riesling-Silvaner, Cuvée Blanc aus R-S, Chardonnay und Sauvignon blac, Pinot Noir Eiche, der 12 Monate im Holzfass aus Maienfelder Eiche gereift ist, Pinot Noir Barrique, und eine Cuvée aus Zweigelt und St. Laurent, zweier Burgenländischen Sorten, die in Maienfeld heimisch geworden sind. Dazu durften wir einheimischen Salsiz, Alpkäse und knuspriges Brot geniessen.

Mit vielen neuen Eindrücken und wunderbaren Erinnerungen liessen wir uns von unserem zuverlässigen Postauto-Chauffeur wieder nach Zofingen bringen. Das Postauto hatte etwas mehr Tiefgang als bei der Hinfahrt, war doch sein Kofferstauraum voller vielversprechenden Weinkistchen!

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