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Reise an den Bielersee – Weinbruderschaft

Reise an den Bielersee

Aus Weinbruderschaft

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Inhaltsverzeichnis

Warum in die Ferne schweifen, das Gute liegt so nah!

Dieses Jahr führt uns die Weinexkursion in den Westen, an den Murten- und Bielersee. Wir fahren mit einem bequemen Car durch die wunderschöne Buchiberglandschaft. In Aarberg, dem früheren Marktort, Tor zum Seeland werden wir kurz verweilen und einen Kaffee geniessen. Bald geht es dann Richtung Murtensee. Dort kehren wir bei einer ortstypischen Weinbauernfamilie ein, um die Produkte des Vully zu verkosten und dazu Gâteau du Vully serviert zu bekommen. Die Winzer werden uns ihren Kleinbetrieb vorstellen und auf die Art und Weise, wie sie ihre Weine machen, eingehen. Die Reise geht weiter, um den See herum nach Murten. Am See, im Restaurant «Des Bains» wird uns ein Fischmenu serviert, oder eine Alternative, wem Fisch nicht bekommt! Die passenden Weine, natürlich von der gegenüber liegenden Küste, werden vom Sommelier empfohlen. Zu Fuss, nur einige Schritte, geht’s dem See entlang aufs Schiff. Murtensee – Broyekanal – Neuenburgersee - Zihlkanal und schon sind wir auf dem Bielersee und fahren entlang der St. Petersinsel zu unserem Ziel, Ligerz. Ein kurzer, schöner Spaziergang (15 Min.) durch die Reben führt uns zu einem alt-eingesessenen Bielersee-Weinbauer. Für nicht so Gehfreudige wartet der Car. Wir lassen uns von den Qualitätsweinen der Weinbauregion Bielersee überraschen und geniessen die schöne Aussicht. Es ist dann schon später im Nachmittag, darum werden keine Brotbröcklein zum Wein offeriert, sonder ein Winzerplättli. Ohne „Gjufel“ fährt uns anschliessend der Car, - wir denken mit unvergesslichen Eindrücken, von diesem uns so nahen, aber doch fernen Weingebiet, - nach Hause. Die Zeiten der Massenweine vom Murten- und Bielersee sind passé. Die modernen Winzer kennen die Vorzüge der einzigartigen Lage und des milden Klimas. Sie wissen Tradition und Moderne zu vereinen. Nebst dem immer noch dominierenden Chasselas und dem Pinot Noir kommen immer mehr Spezialitäten und Raritäten aus dieser Region hervor. Zeit sich ein neues Bild von der Region und den fortschrittlichen Winzern zu machen. Wir freuen uns auf eine grosse, fröhliche, experimentierfreudige und aufgeschlossene Gesellschaft.




Programm

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Rückblick

Das Rezept scheint einfach: „man nehme...“ – Erstens eine bestens qualifizierte Reiseleitung, die sich in allen Belangen absolut bewährt hat, zweitens einen strahlenden Sommertag, drittens eine fröhliche Schar von Wissbegierigen und viertens ein paar handverlesene Destinationen! So heisst das Erfolgsrezept für eine aussergewöhnliche Weinreise an den Murten- und Bielersee.

Doch nun zu den Details: Die Reiseleiter Romy und Hans Holenstein begrüssten kurz nach 7 Uhr eine aufgestellte Gruppe Unternehmungslustiger. Im zweistöckigen Car führte der Weg nach Solothurn, der Aare entlang über den einmalig schönen „Buechibärg“ nach Aarberg. Gar mancher staunte ob des Charmes dieser schmucken Kleinstadt im Seeland.

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Mont Vully - Murtensee

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Weiter ging es nach Môtier zum „Le Petit Château“ der Familie Simonet. Eindrücklich der wunderschöne Rebgarten, wo an die 30 verschiedenen Rebsorten zu bestaunen waren. Obwohl Chasselas und Pinot Noir rund die Hälfte ihres 7ha umfassenden Rebgutes ausmachen, hat sich Vater Eric Simonet, welcher sich sehr früh auf etwas exotischere Rebsorten diversifizierte, bereits 1950 den Gewürztraminer an den Mont Vully gebracht. Dies ist heute seine grosse Spezialität. Wir finden unter anderem aber auch Pinot Gris, Pinot Blanc, Chardonnay, Freisamer, Muscat, Viognier, Riesling, Sylvaner, Charmont, Müller Thurgau, Sauvignon, Sémillon, Merlot, Gamay, Garanoir, Gamaret, Mara, Doral, Diolinoir, Cabernet Sauvignon, Cabernet Franc, Syrah und viele andere mehr. Die diversen Anbaumethoden werden anschaulich präsentiert und Drahtbau, Stickelbau, Culture basse, Lyra, Landsmoser, Palmette und Pergola können bestaunt werden. Im Keller wurde uns zuerst die Abfüllanlage sowie die Etikettiermaschine am Objekt demonstriert. Danach besichtigten wir die äusserst gepflegten Kelleranlagen bevor wir die Köstlichkeiten mit ihrer persönlichen Wein-Handschrift zu einem Gâteau de Vully im lauschigen Garten bestaunen und geniessen konnten. Fast etwas wehmütig nahmen wir Abschied von diesem Kleinod, einem wahren Glücksfall wie unsere Reiseleiterin Romy Holenstein bemerkte.


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Über die drei Seen – von Murten nach Ligerz

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Nach einem vorzüglichem Mittagessen in Murten, machte uns die „Romandie II“ ihre Aufwartung. Dieses tolle Motorboot hatte knapp eine Woche vorher seine Jungfernfahrt erlebt. Strahlend blauer Himmel, der erfrischende Fahrtwind und eine gut gelaunte Gästeschar von Zofinger Weinfreunden genossen bei unterhaltsamen Gesprächen die herrliche Fahrt über den Murtensee, durch den Broyekanal in den Neuenburgersee. Weiter ging es durch den Zihlkanal, haarscharf unter Brücken durch Richtung Bielersee, wo das stolze Schloss Erlach, die romantische Petersinsel und schon bald inmitten der Rebberge das malerische Kirchlein von Ligerz uns Reverenz erwiesen. Zur Rechten im Hintergrund die schneeweissen Berneralpen. Einmalig dieses Panorama!


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Schafis

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Vom Schiffssteg in Ligerz führte ein kurzer Spaziergang durch die Rebberge nach Schafis, wo uns Lisbeth und Robert Andrey herzlich willkommen hiessen. Seit über 25 Jahren sind sie Winzer und Gastgeber mit Leib und Seele! Ihr wunderschönes blumengeschmücktes Haus bietet die Gastlichkeit, die sich jeder gerne wünscht. Ihre Rebberge sind in Schafis und Le Landeron auf der Kalksteinmoräne des Jurasudfusses gelegen und auf 4.4 ha gelingt es ihnen Qualitätsweine zu produzieren, die echt zu begeistern wissen und unsere Gaumen verwöhnten. Der elegante Chasselas 2011 wie auch ihre Spezialität Freisamer (oder Freiburger) 2011 betören durch ihre Charaktere. Die Pinot Noirs 2011, 2010 im Holzfass und 2009 im Barrique ausgebaut sind allesamt begeisternd. Zu den charmanten Erklärungen von Monsieur Andrey und den Diskussionen wurde ein reichhaltiges Zobigplättli serviert.

Bald jedoch hiess es auch hier Abschied zu nehmen und unsere Reise führte zurück in heimatliche Gefilde. Unseren Reiseleitern Romy und Hans Holenstein, die eine aussergewöhnlich interessante und tolle Sommerweinreise auf die Beine gestellt haben, wurde vom Stubenmeister Alex Haller herzlich für die tadellose Organisation gedankt und seitens der Teilnehmer mit langanhaltendem Applaus quittiert! Gerne kommen die Teilnehmer auf die nächste Sommerreise mit und warten gespannt auf das Thema!

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