Piemont Wine

Aus Weinbruderschaft

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Liebe Weinfreunde

Wir hoffen, dass Sie alle gesund, munter und gut im neuen Jahr gestartet sind. Gemeinsam hoffen wir wieder viele schöne Stunden bei Wein, Speise und in fröhlicher Runde geniessen zu dürfen.

Nun zu unserem ersten Anlass im neuen Jahr. Wir haben für Sie ein sehr erstklassiges Wein & Dine mit Weinen aus dem Piemont zusammengestellt.

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Der Piemont-Kenner Thomas Glanzmann verführt uns in diese wunderbare Weingegend und stellt uns Weine aus diesem Weingebiet vor. Das Koch-Team des Hotel Zofingen verwöhnt uns mit ausgesuchten Speisen aus dem Piemont. Wir laden Sie herzlich ein zu diesem aussergewöhnlichen kulinarischen Anlass.


Einladung zu Wine & Dine mit Weinen aus dem Piemont am Freitag, 27. Februar 2015 um 19.00 Uhr im Hotel Zofingen, Zofingen

Die Weine werden präsentiert und kommentiert durch Thomas Glanzmann, Reiden

Kosten: CHF 135.— pro Person. Darin eingeschlossen ist das Menü die Weine, Mineralwasser und einem Kaffee oder Tee. Auch Bekannte und Freunde sind herzlich willkommen.

Ihre Anmeldung erwarten wir bis Freitag, 13. Februar 2015 per E-Mail an ahaller@swissonline.ch.

Nach der Anmeldung erhalten Sie eine Anmeldebestätigung mit einem Einzahlungsschein. Bitte überweisen Sie den Betrag bis spätestens Montag, 23. Februar 2015 als definitive Teilnahmeberechtigung.

Bitte bringen Sie Ihre Degustationsgläser mit! Für Gäste stehen Gläser zur Verfügung.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch und wünschen Ihnen einen interessanten und vor allem genussreichen Abend.


Rückblick

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Wegen einem Ausfall von Thomas Glanzmann hat sich unser Edi Meyer, Kannenmeister der Weinfreunde St.Martin, spontan bereit erklärt, das Wine & Dine Piemont zu referieren und begleitet alle Anwesende Weinfreunde zu einem unvergesslichen Abend.

Mit den Worten: Buona sera a voi tutti, amici del Vino di Zofingen e salute e “cincin !!!” eröffnet Edi Meyer diesen wunderbaren Abend. Mit einem herrlich frischen und wunderbar gekühlten Spumante im Glas versetzt Edi die Gäste bereits das erste mal ins Staunen. 72 Gäste haben sich rekordverdächtig zum heutigen Anlass angemeldet. Der Saal im Hotel Zofingen ist Rand voll. Der Spumante - ein Schaumwein – hat im Piemont schon lange Tradition. Die Geschichte der Schaumweinkellerei reicht bis ins Jahr 1867 zurück. Anfänglich süss – später auf Wunsch der Engländer trocken.


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Die schöne Landschaft, die Weine und die kulinarische Tradition sind die drei Hauptattraktionen des Piemonts. Die Philosophie des Buon Gusto. In fast allen Teilen des Piemonts hat in der Landwirtschaft eine gewaltige Umwälzung statt gefunden. Fast überall wurde die herkömmliche Anbauweise verändert. Aus Getreidefeldern wurden Obstplantagen und Treibhauskomplexe für Gemüse. Die Winzer haben ihre Hügel zu einer der begehrtesten Weinregionen der Welt kultiviert. Die Langhe, die Gegend von Barolo und Barbaresco ist dem Burgund und Bordeaux durchaus ebenbürtig.

Das Piemont präsentiert sich heute als eine kulinarische Kulturlandschaft mit einer Vielfalt lokaler Spezialitäten, Rezepturen und Produkten. Auf jedem Hang wächst ein anderer Wein, in jedem Tal wird ein anderer Käse produziert. Fast jedes Dorf hält eine eigenständige Überraschung bereit. Frösche aus den Reisfeldern von Vercelli, Schnecken aus Charasco, Pfirsiche, Salsiccia aus Bra und vieles mehr. Haselnüsse aus der Langhe, die unersetzlich sind für Torrone piemontese, Cuneesi alla nocciola oder die vielen Variantionen der Creme gianduia, der Nougatcreme, Nutella, die ihren Siegeszug um die Welt angetreten hat.

Zu den städtebaulichen und architektonischen Sehenswürdigkeiten gehören die Residenz der Savoyer, die Schlösser und Burgen der Langhe, die alten Stadtkerne von Cherasco, Salvigliano, Alba und Ivrea sowie die prachtvollen Villen und Gärten am Lago Maggiore und am Lago d’ Orta. Das Piemont ist die Region mit den höchsten Bergen Europas, der Gran Paradiso 4061m ü M. und der Monte Rosa 4600 m.ü.M. sind die bekanntesten. Ausserdem finden wir im nördlichen Teil, in der Alpenregion, menschleere, dicht bewaldete Täler.

Das Piemont ist die am stärksten am Terroir orientierte Weinregion Italiens. Es gibt hier überwiegend reinsortige Weine. Die wichtigsten roten Traubensorten sind Nebbiolo, Barbera, Dolcetto, Grignolino, Brachetto und Freisa. Bei den weissen Traubensorten sind es Moscato, Arneis und Cortese. 75 % der Gesamtweinerzeugung entfallen auf Rotweine. Anteilsmässig ist jedoch die Produktion von weissen DOC-Weinen am grössten. Darunter fällt die weitgefasste DOC Moscato d’ Asti.

Das Klima ist kontinental, d.h. im Winter kalt und feucht, im Sommer sonnig und warm. Die Böden sind im Allgemeinen kalkreich. Die heutige Qualität des piemontesischen Weines stützt sich auf alte Weinbaukonzeptionen, unbeirrtes Festhalten an den einheimischen Rebsorten und vor allem auf die Überzeugung, dass Weingärten in die Berge und nicht in die Ebene gehören. Mit den DOC-Vorschriften ist eine vernünftige Beschränkung der Erträge festgelegt, die mit zu den niedrigsten in Italien gehören.


Das Wine & Dine


Antipasti

und dazu im ersten Glas der Spumante Valentino Brut Riserva „Elena“ 2009 vom Produzenten Rocche dei Manzoni.

70 % Chardonnay, 30 % Pinot noir. Der Ausbau der Grundweine findet im Stahltank statt. Es folgt eine vier jährige Flaschengärung . Nach dem Dégorgement werden weitere 8 Monate in der Flasche abgewartet.


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Die Trauben für diesen exquisiten Wein stammen aus der Spitzenlage "Mosconi" wo verschiedene Produzenten kleinere Parzellen bewirtschaften. Steile Südhanglage, mit sandigen Böden. Die Barbera-Reben für diesen Wein sind zwischen 50-70 Jahre alt. Durch den sehr tiefen Ertrag viel Farbe, sehr schöne Konzentration und dicht. Der Ausbau erfolgt in neuen Barriques, mindestens 24 Monate lang.

Die Trauben ausgerichtet in Südwest- und Südostlage sind 60-70 Jahre alt. Die Farbe des Weins ist fast schwarz, dicht und hat intensive Cassis-Aromen. Der Ausbau erfolgt in neuen Barriques (franz. Eiche) und wird nach 16 Monaten unfiltriert und ungeschönt abgefüllt.

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Primo piatto

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Für Weine, die nicht aus einer einzigen Rebsorte bereitet werden, existiert die DOC-Bezeichnung "Langhe Rosso". Hier dürfen verschiedene Traubensorten assembliert werden. Im Falle des Briccosera hat sich der Winzer Renato Cigliutti für eine Assemblage mit je 50% Nebbiolo und Barbera entschieden.

Auch dies eine Assemblage, die zu den bekanntesten seiner Art gehört und auf vielen Weinkarten des Piemonts, Italiens und der Welt steht. Je 50% Nebbiolo und Barbera. Getrennter Ausbau während 18 Monaten in neuen Barriques. Der Nebbiolo-Anteil ist sehr hochwertig und stammt aus einer Parzelle in der Barolo-Lage "Bussia". Dies macht den Wein besonders wertvoll.

Einen reinsortigen Nebbiolo-Wein. Das spezielle ist aber die Arbeit mit der Bâtonnage, dem periodischen Aufrühren der Feinhefe. Parusso hat diese Technik seinen Produzenten-Freunden im Burgund abgeschaut. Die Weine profitieren in verschiedener Hinsicht: Die Struktur wird wesentlich weicher, was den Nebbiolo-Weinen oft gut tut. Die Weine zeigen sehr viel Frucht und weisen einen hohen Oxidationsschutz auf, weshalb sie bei der Abfüllung nur minim geschwefelt werden müssen. Zudem sind sie sehr bekömmlich.

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Secondo piatto

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Dieser Barbaresco DOCG Wein stammt aus Neive, der grössten der vier Barbaresco produzierenden Gemeinden. Die Lage heisst Serraboella und gilt als Spitzenlage. Steiler Südwesthang mit kalkhaltigen Böden. 25-55 jährige Reben. Der Wein gilt als einer der kräftigsten, hochstehendsten und langlebigsten Barbaresco Weine.

Die 100%-Nebbiolo Trauben stammen von drei Hektaren mit durchschnittlich 30-jährigen Reben. Der Sorì Ginestra verfügt über eine überwältigende Aromenkomplexität, die an dunkle Früchte und Tabak erinnert. Die geschmeidigen Tannine sind weich und harmonisch eingebettet.

Der 100% Nebbiolo wird 48 Monate lang in neuen Barriques ausgebaut (doppelt so lange wie der Sorì Ginestra). Das Besondere an diesen Fässern: Die Herstellung der Fässer wird nicht über dem Holzfeuer gemacht, sondern mit Infrarot-Strahlen, um keine unerwünschten Röstnoten in den Weinen zu bekommen.

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Dolce

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Die Traubensorte Muskat oder Moscato ist eine der ältesten Sorten. Entsprechend viele Varietäten haben sich aus ihr entwickelt. Für den Moscato d'Asti wird die Varietät Muscat d'Alexandrie à petits grains verwendet, welche als die wertvollste betrachtet wird. In Italien ist sie bekannt unter dem Namen Moscato bianco. Das Besondere am "Biancospino" ist, dass er aus einer Einzellage stammt, mit dem übersetzten Namen"Weissdorn". Diese bei uns ebenfalls bekannte Strauchart umgiebt weite Teile des Rebbergs, desshalb hat man sich für diesen Namen entschieden. Die Moscato Traube wird meist als erst gelesen, manchmal schon Ende August.

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