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Griechische Weine – Weinbruderschaft

Griechische Weine

Aus Weinbruderschaft

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Liebe Weinfreunde

Die Degustation mit spanischen Weinen aus der «D.O. La Mancha» vom 3. April 2010, war ein grosser Erfolg. Wir wurden völlig überrascht von Ihren zahlreichen Anmeldungen. Viele Weinfreunde wollten die unbekannten Weine kennen lernen. Die uns servierten Weine zeugen von viel Können bei der Pflege der Reben und bei der Herstellung. Mit den kurzen, aber fachkundigen Ausführungen von Thomas Vaterlaus, war der Anlass zeitig zu Ende. Schwierig ist das Erwerben dieser Weine. Einzig zwei Weine sind in der Schweiz erhältlich. Schade! Einen kleinen Rückblick finden Sie auf unserer Website unter: http://www.weinfreundestmartin.ch/site/Spanische_Weine

ANAV-Kongress vom Samstag, 21. Juni 2014

Alle der ANAV angeschlossenen Weinfreunde sind eingeladen in die älteste Stadt der Schweiz nach Chur, in die „Kleine Gegend mit den grossen Weinen“ zu kommen. Gönnen Sie sich doch einen Spaziergang in der historischen Alpenstadt Chur mit anschliessendem „Dine and Wine“ und verkosten sie am Nachmittag im Churer Rathaus die Bündner Weine. Die Winzer sind persönlich anwesend. Gegen Abend dinieren wir im Schloss Brandis ein wunderbares Bündner Menü. Anmeldung bis spätestens Donnerstag, 12. Juni 2014 direkt an: Bernhard Fopp, Zinkliweg 22, 7208 Malans oder mit Email: anav.gr.fopp@bluewin.ch Weitere Details zum ANAV-Kongress 2014 entnehmen Sie bitte dem Ami du Vin 4/13 oder der Website unter: www.anav.ch

Und nun zu unserem nächsten Anlass, der Degustation von «Griechischen Weinen». Die kleine griechische Weinauswahl soll Ihnen einen Einblick geben in die „neue“ griechische Weinwelt und sie auffordern, sich mit anderen Weinen wieder einmal eine Gaumenfreude zu gönnen. Ein echter Weinfreund ist offen für alles „Neue“! Ist ihre Neugierde geweckt! Melden Sie sich zu diesem interessanten Anlass an bis am Mittwoch, 4. Juni 2014.

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Griechenland ein Weinland! Der Weinbau in Griechenland hat eine lange, bis in die Antike zurückreichende Tradition. Ab dem 15. Jahrhundert gab es praktisch keinen Fortschritt mehr im Weinbau. Erst mit dem Ende der griechischen Militärdiktatur im Jahr 1974 sind die Rahmenbedingungen für einen Qualitätsweinbau wieder gegeben. Griechische Winzer sind in den letzten 20 Jahren dazu übergegangen, trockene Weine zu erzeugen. Lange Zeit wurde der Weinbau durch Winzergenossenschaften dominiert. Private Weingüter haben seit kurzem die griechische Weinszene aufgewertet. Durch Investitionen im Weinkeller konnten Spitzenbetriebe an den internationalen Standard anknüpfen. Ein konsequentes Rodungsprogramm minderwertiger Rebsorten und der Rückzug in höher gelegene, kühlere Gebiete in Verbindung mit modernisierten Anbaumethoden und der Kultivierung von Qualitätsreben sind Anzeichen einer neuen Qualitätspolitik des Weinbaus in Griechenland. Das milde Klima mit ausreichend Sonnenstunden in einer gebirgigen Landschaft, mit zum grössten Teil kalkhaltigen und vereinzelt vulkanischen Böden, schaffen die Bedingungen für den Ausbau guter Weine. Von den 113‘000 Hektar (CH 15‘000 ha) Anbaufläche für Reben werden etwas mehr als die Hälfte für die Weinerzeugung genutzt. Die andere Hälfte wird für Tafeltrauben und Rosinen verwendet. Von insgesamt 4 Mio. hl produziertem Wein im Jahr 2005 gingen lediglich 7 Prozent in den Export. In Griechenland sind ca. 200 autochthone Rebsorten bekannt, welche in den geschichtlichen und geografischen Regionen angebaut sind. Die bestockten Flächen von roten Rebsorten sind Liatiko, Agiorgitiko, Xinomavro, Kotsifali und die neueren Sorten wie Cabernet Sauvignon und Franc sowie Merlot. Bei den weissen Rebsorten sind dies Savatiano, Roditis, Assyrtiko, Athiri, Moscato etc. und neu angebaut auch Chardonnay. Ihnen allen ist sicher der Retsina ein Begriff. Zur Haltbarmachung wird während der Gärung Harz der Aleppo-Kiefer dem Wein beigemischt. Es gibt aber nicht nur Retsina in Griechenland. Dies und noch viel mehr zu - Griechenland ein Weinland! - erfahren sie an unserem Anlass. Wir freuen uns auf sie.




Rückblick

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Der Weinbau

Der Weinbau in Griechenland hat eine lange, in die Antike zurückreichende Tradition. Doch gab es im 15. Jahrhundert mit der Zugehörigkeit Griechenlands zum Osmanischen Reich keinen Fortschritt mehr im Weinbau. Erst mit dem Ende der griechischen Militärdiktatur im Jahr 1974 sind die politischen Rahmenbedingungen für einen Qualitätsweinbau wieder gegeben. Durch Investitionen im Weinkeller konnten griechische Spitzenbetriebe seit den 1980er Jahren an den internationalen Standard anknüpfen. Das insgesamt milde Klima mit ausreichend Sonnenstunden, in einer gebirgigen Landschaft, mit zum grössten Teil kalkhaltigen und vereinzelt vulkanischen Böden schaffen die Bedingungen für den Ausbau guter Weine. Gleichzeitig profitiert der Weinanbau von der Vielfalt der Böden und der grossen Anzahl an einheimischen Rebsorten, deren Potenzial noch nicht ausgeschöpft ist.


Das Klima

Griechenland hat nahezu überall ein mediterranes Klima mit kurzen feucht-milden Wintern und trocken-heißen Sommern. An der Küste ist es im Winter sehr mild und es regnet häufiger, Schnee fällt nur selten. Die Sommer sind relativ heiß und es gibt nur gelegentlich Sommergewitter. Im Landesinneren ist es vor allem im Winter deutlich kühler und es gibt häufig Nachtfrost, manchmal auch starke Schneefälle. Im Sommer ist es ähnlich wie an der Küste heiß und trocken. Die jährlichen Niederschläge schwanken zwischen 400 mm bei Athen und 1097 mm auf Korfu, der nördlichsten der großen Ionischen Inseln. Während der Vegetationszeit der Reben fällt lediglich in den Regionen Makedonien und Thrakien in nennenswertem, aber dennoch kleinem Umfang Regen. Der überwiegende Teil der Weinbaugebiete liegt in Küstennähe. Die Gebiete profitieren dabei von den mäßigend wirkenden Meeresbrisen. Dennoch gehören diese Gebiete zu den wärmeren Weinbaugebieten dieser Erde. Um den Weinen mehr Struktur zu verleihen, werden Weinberge bewusst in großen Höhen angelegt. Zugleich ist diese Maßnahme eine Auswirkung der Klimaveränderung auf den Weinbau. In den kühleren Regionen verlangsamt sich die Beerenreife. Die Rebe kann durch die verlängerte Vegetationszeit mehr Extrakt aufbauen und die höheren Säurewerte können die hohen Mostgewichte besser ausgleichen. Ab dem Monat Oktober steigt die Niederschlagsmenge sprunghaft an. Falls die herbstlichen Niederschläge etwas früher einsetzen, können spätreifende Rebsorten in Höhenlagen selbst in Griechenland nicht ganz ausreifen. Aus den Klimadaten von Athen und Korfu geht hervor, dass in Griechenland generell der Niederschlag die zeitbegrenzende Komponente für die Vegetationszeit der Rebe ist. Von der Temperatur her könnte die Frucht der Pflanze noch im Oktober und November reifen.


Die Weinregionen

In Griechenland werden in sehr unterschiedlichen Regionen Weine erzeugt, so dass die Charakteristik derselben Rebsorte sehr verschieden ausfällt. Während sich die Anbauregionen Thrakien, Makedonien, Thessalien, Epirus, Zentralgriechenland, Attika, Ionische Inseln, Peloponnes, Ägäische Inseln und Kreta zuordnen, beschränkt sich unsere Degustation auf drei Gebiete. Naousa, das sich in der nördlichen Weinregion Makedonien befindet. Weiter im südlich gelegenen Peloponnes-Gebiet die Nemea Weinregion und nicht zuletzt von der Santorini-Insel eine Weinregion die den Kykladen angehört.


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Die degustierten Weine


Schaumwein

•Akakies Sparkling 2012, PDO Amyndeon, Kir Yianni,100% Xinomavro


Weissweine

•AXIA Malagouzia 2013, PGI Florina, Alpha Estate,100% Malagouzia

•Thema Withe 2013, PGI Drama, Pavlidis Estate,50% Sauv. Blanc / 50% Assyrtiko

•Thalassitis 2013, PDO Santorini, Gaia Wines,100% Assyrtiko

(mit diesem 3.Weisswein sind weitere zwei 100%-ige Assyrtiko Weissweine serviert worden, die trotz gleicher Rebsorte und Herkunft, völlig unterschiedlich sind)


Rotweine

•Ramnista 2009, PDO Naoussa, Kir Yianni,100% Xinomavro

•Agiorgitiko by Gaia 2012, PDO Nemea, Gaia Wines,100% Agiorgitiko

•Gaia S 2012, PGI Pelomonnes, Gaia Wines,70% Agiorgitiko / 30% Syrah

•Alpha Estate red 2008, PGI Florina, Alpha Estate,60% Syrah / 20% Merlot / 20% Xinomavro

•Diaporos 2009, PGI Imathia, Kir Yianni,87% Xinomavro / 13% Syrah


Süsswein

•Omega Late Harvest 2008, PGI Imathia, Kir Yianni,85% Gewürztraminer / 15% Malagouzia

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Dank an den Referenten

Stubenmeister Alex Haller dankt dem Referenten Petros Kouvatsis für den interessanten Abend. So wie ein griechischer Philosoph sagte: "Der Charakter ist weiter nichts als eine langweilige Gewohnheit!" heisst dies für unseren Stubenmeister weiter nichts anderes als: "Um griechische Weincharakteren zu verstehen sind viele griechische Weine zu verkosten, damit die vielen Charakteren der griechischen Weine zur Gewohnheit werden!". Mit diesen Worten überreicht Alex Haller dem Referenten Petros Kouvatsis eine echte Aargauer Weinflasche, Hözler von René Wälchli aus Rothrist. Mit einem grossen Applaus wird sein äusserst überzeugender Einsatz verdankt. Seine offene und spontane Art den Teilnehmern sein Wissen zu kommunizieren hat uns alle weinkundlich einen grossen Schritt weitergebracht.

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