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Blauburgunderland Schaffhausen – Weinbruderschaft

Blauburgunderland Schaffhausen

Aus Weinbruderschaft

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Die ANAV-Delegiertenversammlung 2005 findet im Juni in Schaffhausen statt. Aus diesem Grund hat der Branchenverband "Schaffhauser Wein" die Aufgabe übernommen, uns im Rahmen der ANAV-Wanderdegustation die Schaffhauser Weine vorzustellen und näher zu bringen. Dass der Zeitpunkt dafür nicht besser gewählt sein könnte, beweist folgender Umstand: Beim Grand Prix du Vin Suisse, bei dem sich über 3000 Weine aus allen Schweizer Anbaugebieten bewarben, schafften in der Kategorie "Pinot Noir" gleich drei Schaffhauser Blauburgunder den Sprung unter die sechs Besten der Schweiz! Woher rührt dieser plötzliche Erfolg? Vor rund drei Jahren riefen Rebbauern, Weinproduzenten und der Branchenverband Schaffhauser Wein das "Schaffhauser Blauburgunderland" ins Leben, mit dem Ziel, die Qualität der Weine insgesamt zu fördern und zu verbessern. Die Zweifel am Gelingen dieses ehrgeizigen Unterfangens waren anfänglich gross - heute sind die Skeptiker weitgehend verstummt. Weine aus dem Schaffhauser Blauburgunderland - wie Hallauer und Wilchinger - finden bei Kennern und Geniessern immer mehr Anklang und stossen in der Fachwelt zunehmend auf Anerkennung.

Lassen auch Sie sich von der ausserordentlichen Qualität der Schaffhauser Weine ansprechen, kommen Sie an unsere Degustation und überzeugen Sie sich.


Rückblick

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"Zaage wame hett …im Chläggi ond em öbrige Schaffhuuserland"

Ein verschneiter, bitterkalter Januarabend lockte leider wenige Interessierte hinter dem Ofen hervor. Wirklich schade, denn es wurden Spitzenerzeugnisse aus dem Blauburgunderland Schaffhausen durch "seinen Botschafter" Beat Hedinger sehr überzeugend in das Wiggertal gebracht. Mit viel Enthusiasmus präsentierte er nicht nur die mitgebrachten Weine, sondern erzählte spannend über den Kanton, die Bewohner, die Traditionen und die Mentalität der Schaffhauser. Sympathisch führte er mit seinem schönen Dialekt durch den Abend. Zwar mussten hie und da die Ohren etwas gespitzt werden, um all die Feinheiten seiner Ausführungen vollumfänglich zu erfahren.

Der Kanton Schaffhausen ist flächenmässig der grösste Weinbaukanton der Ostschweiz und besitzt - gemessen an der Bevölkerungszahl - die zweitdichteste Rebfläche der Schweiz. Bereits im 10. Jahrhundert betrieben Benediktinermönche Weinbau, heute werden in 20 Gemeinden auf nahezu 500 Hektaren Reben angebaut. Dabei sind drei von vier Rebstöcken Blauburgunder, den Rest bilden nebst dem RieslingxSylvaner (Müller Thurgau) verschiedene Spezialitäten. Im Schaffhauser Rebkataster sind total 57 Sorten registriert.

Das Bekenntnis zur Qualität haben sich die Schaffhauser Rebbauern, Produzenten und Weinkellereien buchstäblich auf die Fahne geschrieben und im Schaffhauser Blauburgunderland wehen denn auch dutzende von bunten Fahnen mit dem unverkennbaren Logo. Das Credo dieser Interessengemeinschaft lautet: "Der Blauburgunder ist die historisch und kulturell gewachsene Basis des Schaffhauser Weinbaus". Weiter definieren sie die Qualitätsmerkmale und pflegen den naturnahen Anbau. Das Schaffhauser Blauburgunderland soll über den Wein hinaus zum Erlebnis werden, in welchem sich die Mitwirkenden mit diesem Credo identifizieren, Fairness gegenüber anderen Weinbauregionen spielen lassen und dennoch die Förderung der Wein-Qualität als eines ihrer Hauptziele wahren.


"Zaage wame hett" … und so zeigte Beat Hedinger nach einem Löhninger RxS 2003 eine ganze Reihe Weine aus Burgundertrauben. Aus der Stadt Schaffhausen den Rheinhalder AOC Pinot Blanc 2003 und den Pinot Gris Cuvée 2003 aus Hallau. Die Blauburgunder Steiner AOC Goldsiegel 2003 aus Stein am Rhein, die Hallauer Spätlese AOC Reserve 2003, Pi No 03 l 2003 aus Thayngen, Hedinger Tradition 2003 aus Wilchingen, Pinot Noir 7 cépages 2003 aus Osterfingen und den ZWAA Osterfingen/Oberhallau 2002. Eine Palette hervorragender Weine, die allesamt sehr überzeugten. Zweifelsohne sind dies Weine, die in der obersten Schweizer-Liga mitspielen. Aus diesem Grunde ist es auch nicht weiter verwunderlich, dass am Grand Prix du Vin Suisse, an welchem sich über 3000 Weine aus allen Schweizer Anbaugebieten massen, in der Kategorie Pinot Noir von den sechs Finalisten, drei aus dem Schaffhauser Blauburgunderland stammten. Gratulation!

Dies ist ein hervorragender Qualitätsausweis und beweist, dass sich die intensiven Bemühungen des Branchenverbandes "Schaffhauser Wein" lohnen. Die Zukunft wird zeigen (oder zaage…), wie die Konsumenten diese Sprache verstehen werden. Einzelne Weinfreunde und Spitzengastronomen schätzen diese bereits heute sehr. Doch darf auch die Qualität der offenen Weine nicht ausser Acht gelassen werden, denn diese bilden einen nicht unwesentlichen Beitrag zum allgemeinen Image des Rebkantons Schaffhausen. So gesehen, dürfen wir gespannt in die Zukunft des Blauburgunderlandes Schaffhausen blicken!


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Der kompetente Referent wird vom Stubenmeister Willi Spürgin mit einem ganz speziellen Wein, einem «Hölzler» aus Rothrist bedacht. Einem Gewächs mit grosser Rarität notabene!

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